dotnetpro 10/2004
Schwerpunkt: Sprachen

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Schwerpunkt
Neues von der Programmiersprachenentwicklung
(Seite 14)
Rede mit mir
Sie heißen ferite, Ook# oder Metal. Doch bezeichnen diese Namen nicht Regale eines schwedischen Möbelhauses, sondern neue Programmiersprachen. Und derer gibt es neben C# und Visual Basic .NET einige. dotnetpro stellt die aktuellen Neuentwicklungen vor.
Andreas Maslo
XML-Schemas systematisch modellieren
(Seite 16)
Nicht nach Schema F
Die Struktur von XML-Daten lässt sich mit XML-Schemas beschreiben. Tools, die aus einer Beispiel-XML-Datei ein Schema erzeugen, arbeiten aber meistens mangelhaft. Wer ein Schema von Grund auf erstellt, erhält das bessere Ergebnis. dotnetpro diskutiert drei Vorgehensweisen für die Modellierung von XML-Schemas: russische Matruschka, Salamischeiben und Venezianischer Spiegel.
Matthias Hertel
Modellierung mit der Unified Modeling Language
(Seite 22)
UML vor, noch ein Tor!
Mit der Unified Modeling Language (UML) verständigen sich Auftraggeber und Analytiker auf standardisierte Weise über das Modell einer Anwendung. dotnetpro erklärt die grundlegenen UML-Diagramme an einem allgemeinverständlichen Beispiel: der Fußball-
Europameisterschaft 2004.
Holger Gubbels
Unterschiede zwischen C# und Visual Basic .NET
(Seite 28)
In beiden Welten zu Hause
Für eingefleischte Visual-Basic-Entwickler ist der Umstieg von VB6 auf VB.NET einfach. Viele Unternehmen oder Kunden wünschen jedoch den Einsatz von C#, und auch C#-Entwickler werden immer öfter mit VB.NET-Code konfrontiert. Der Sprachwechsel ist aber gar nicht so schwer.
Marcel Gnoth
Neue Merkmale in C# 2.0 und Visual Basic .NET 2.0
(Seite 38)
Die Sprachreform
Als eine der weltweit ersten Fachzeitschriften hat dotnetpro im Oktober 2003 die neue .NET-Version 2.0 vorgestellt. Inzwischen sind die Betas von .NET 2.0 und den Express-Produkten verfügbar, deren Features Sie selbst ausprobieren können. dotnetpro stellt die neuen Funktionen von C# 2.0 und Visual Basic .NET 2.0 vor und wagt einen Ausblick auf die Zukunft von C#.
Patrick A. Lorenz
C# oder Visual Basic .NET?
(Seite 44)
Der Kampf der Sprachen
Viele Projektteams stehen vor der Entscheidung, ob für künftige Projekte Visual Basic .NET oder C# eingesetzt werden soll. Oft wird die Entscheidung zu Gunsten von C# gefällt, doch viele Entwickler machen sich dadurch das Leben unnötig schwer. Visual Basic .NET ist eine vollwertige .NET-Sprache, die sich nicht vor C# verstecken muss.
Marcel Gnoth
Community
Auflösung des ersten dotnetpro.contests
(Seite 48)
Variationen eines Themas
Von wegen „Programmieren hat nichts mit Kreativität zu tun”. Der erste dotnetpro.contest zeigte ein anderes Ergebnis. 44 Lösungen wurden eingesandt. Darunter waren kompakte Algorithmen bis hin zu komplexen Anwendungen, die dem objektorientierten Software-Design folgen. .NETSprachen waren ebenso vertreten wie Visual-Basic-6.0-Programme. Lediglich die vorgegebenen Eingangs- und Ausgangsformate für die Datenauswertung ließen manches Programm stolpern.
Andreas Maslo
Der zweite Programmierwettbewerb der dotnetpro
(Seite 54)
dotnetpro.contest
Der erste Programmierwettbewerb der dotnetpro traf ins Schwarze. Nicht nur eine Vielzahl interessanter Lösungen, sondern auch Vorschläge für weitere Aufgaben wurden eingesandt. Auch eine intensive Diskussion in den Newsgroups war die Folge. All diese Aktivitäten münden in den zweiten Wettbewerb: Entwickeln Sie das Design eines selbst gezeichneten Steuerelements.
.NET TV: XML
(Seite 56)
Sparen mit XML
Technologien sind umso attraktiver, je handfester ihr Nutzen ist. Wie wäre es also, wenn Sie persönlich bares Geld sparen könnten durch den Einsatz von XML? dotnetpro zeigt, wie das mit den Klassen im Namensraum System.Xml, dem etablierten XML-Datenformat RSS und dem Online-Buchhändler Amazon gehen kann.
Ralf Westphal
Tools
NReferenceCreator von Nevron
(Seite 66)
Assembly-Verwertung
Das Tool NReferenceCreator verarbeitet XML-Kommentardateien und beschränkt sich auf die Dokumentation von Code-Elementen. Diese Einfachheit schlägt sich im erfreulich niedrigen Preis nieder, haben Dr. Holger Schwichtenberg und Sven Siemers festgestellt.
Dundas Chart for ASP.NET
(Seite 67)
Outfit für Zahlen
ASP.NET bietet dem Entwickler keine Komponente, um Diagramme darzustellen. Das kanadische Software-Haus Dundas füllt diese Lücke mit einem geradezu luxuriös ausgestatteten Websteuerelement. Dr. Holger Schwichtenberg und sein Kollege Sven Siemers haben das Control getestet.
Visual Studio 2005 Team System
(Seite 68)
Alles aus einer Hand
Visual Studio 2005 wird es auch in der Edition „Visual Studio Team System“ geben. Die Tools dieser Edition bieten Software-Architekten, Entwicklern, Testern und Projektmanagern eine integrierte Umgebung für ihre unterschiedlichen Aufgaben. dotnetpro hat sich die Community Technology Preview angesehen.
Klaus Aschenbrenner
Books
Überleben in der IT-Welt
(Seite 74)
Doppelter Dummy-Spucker
Ein „Himmelfahrtskommando“ in der IT-Branche ist nach Buchautor Edward Yourdon ein Projekt, bei dem die Wahrscheinlichkeit für ein Fehlschlagen größer als 50 Prozent ist. Obwohl es zahlreiche Managementmethoden, erfahrene Projektleiter und zuverlässige Kontrollmechanismen gibt, sind diese Projekte eher der Normalfall als die Ausnahme. Gründe dafür gibt es viele. dotnetpro-Autor Dietmar Hasse erklärt Ihnen eine der Ursachen: den „doppelten Dummy-Spucker“.
Meinung
Schluss mit Warten!
(Seite 77)
„Das ist neu.“ „Das hat noch Fehler.“ „Wer weiß, ob .NET überhaupt eine Zukunft hat?“ Sprüche dieser Art kann ich bald nicht mehr hören. Neben dem politischen Reformstau stecken Deutschlands Software-Entwickler in einem noch nie dagewesenen Innovationsstau. Man gewinnt den Eindruck, dass .NET noch schwerer zu vermitteln ist als die aktuellen Sozialreformen. Dabei sind die vorgetragenen Argumente beim Innovationsstau oft nur vorgeschoben. Die wahren Gründe liegen meist woanders.
Joachim Fuchs
Praxis
Ressourcenschonend in VBA entwickeln
(Seite 78)
Speicher im Visier
In Zeiten des Commodore 64 mit seinem geringen Speicher galt es als höchste Kunst der Programmierung, ein möglichst kleines Programm zu schreiben. Die heutigen Speicherpreise machen derartige Vorsicht überflüssig. Bei VBA jedoch kann es jedoch immer noch wichtig sein, mit den Ressourcen hauszuhalten.
Helma Spona
Web Services mit PocketSOAP ansprechen
(Seite 84)
Allen zu Diensten
Mit PocketSOAP liegt eine COM-Komponente vor, mit der sich Web Services einfach in ältere Visual-Basic- oder VBA-Programme einbinden lassen. dotnetpro erläutert die Stärken von PocketSOAP und zeigt, wie sich die Komponente in eigenen Programmen nutzen lässt.
Marc Teufel
ASP.NET Starter Kits: Issue Tracker
(Seite 87)
Wanzen-Verfolger
Still und leise hat Microsoft ein sechstes Starter Kit für ASP.NET veröffentlicht: das Issue Tracker Starter Kit. Es handelt sich um ein browserbasiertes System zur systematischen Dokumentation und Verfolgung von Fehlern in einer Anwendung. dotnetpro hat das Tool installiert und eingesetzt.
Christian Wenz
Tipps und Tricks
Tipps zu VB, VB.NET und C#
(Seite 92)
Andreas Maslo
programmer’s bazaar
(Seite 95)
dotnetpro stellt in jeder Ausgabe interessante Informationen zu Entwicklungsplattformen, Compilern, Tools, Komponenten und Lösungen im Binär- und
Quelltextformat für Programmierer zusammen, die auch unabhängige Software-Entwickler, Freeware-, Shareware- und Buchautoren berücksichtigen und ferner Lösungen für den ambitionierten Programmentwickler bereitstellen. Die besten Webadressen werden in einer Tabelle zusammengefasst. Sie finden diese Tabelle auf der Heft-CD. Die Tabelle enthält auch die Links der vorangehenden Ausgaben mit den nach Bedarf aktualisierten Verknüpfungen.
Andreas Maslo
Sicherheit
ASP.NET-Debugging
(Seite 96)
Ohne Administratorrechte
Sie haben nur zwei Möglichkeiten, dies zu tun: Entweder haben Sie Administratorreche oder der ASP.NET-Prozess muss unter dem gleichen Account wie der im System angemeldete Benutzer laufen. Klingt kompliziert? Ist es auch. Schuld ist aber nicht ASP.NET sondern das Debugging-API der CLR ist’s. Aber alles der Reihe nach.
Michael Willers
Website
Als dotnetpro-Abonnent kostenlos online registrieren und profitieren
(Seite 99)
Der kurze Weg zum Wissen
#TALK
Elemente & Attribute und Zeilen & Spalten sind genug
(Seite 100)
Eine kleine Provokation
Mit Objekttechnologie lassen sich komplexe Zusammenhänge strukturieren, Verhaltensweisen an zugehörige Zustände koppeln und diese Zustände effektiv in Objekten kapseln. Existierende Implementierungen können vererbt, verfeinert und weiterverwendet werden. Meine kleine Provokation: Für Geschäftslogik sind Objekte uninteressant bis schädlich.
Clemens F. Vasters
Programmieren in IL
(Seite 104)
Was hat IL, was C# nicht hat?
Die Intermediate Language ist eine mächtige Sprache. Sie unterstützt alle Merkmale der Common Language Runtime und beschränkt sich nicht auf die Common Language Specification, wie das die .NET-Hochsprachen tun. Auch schon bestehende Assemblies lassen sich mit ihr unkompliziert erweitern.
Jörg M. Freiberger
HighTech
ADO.NET-Provider im Eigenbau
(Seite 108)
Datenbringdienst
Für den Zugriff auf Standard-Datenquellen bietet ADO.NET fertige Provider an. Was aber ist zu tun, wenn für eine spezielle Aufgabe kein fertiger Provider existiert? Durch das objektorientierte Design lässt sich ein entsprechender Provider problemlos selbst erstellen. dotnetpro entwickelt einen Beispiel-Provider, der lesend auf CSV-Dateien zugreift.
Dirk Primbs
Java und .NET verbinden
(Seite 114)
Brücken bauen
Java und .NET sind sich in ihrer grundsätzlichen Architektur ähnlich. Im Detail gibt es aber viele Unterschiede. Alle Software-Entwickler, für die es kein Entweder-oder gibt, müssen sich mit Kopplungstechniken auseinander setzen. dotnetpro stellt vier entsprechende Produkte vor. Auch abseits von XML Web Services gibt es Möglichkeiten zur Interoperabilität.
Holger Schwichtenberg,
Sven Panko,
Björn Röber
.NET- und Java-Code direkt verbinden
(Seite 122)
Willkommen im Club!
J2EE und .NET lassen sich auch ohne umfangreiche Integrations-Software miteinander verknüpfen. Dazu brauchen Sie lediglich die beiden Software Development Kits für .NET und Java sowie Visual C++ .NET.
Wolfgang Pleus
Root-Designer und Code-Serialisierung
(Seite 128)
An der Wurzel gepackt
Jeder nutzt den Windows Forms Designer, doch nur die wenigsten wissen, dass man ihn auch erweitern kann. Auch auf den Code, der automatisch erzeugt wird, können Sie Einfluss nehmen. Im dritten und letzten Teil dieser Serie erklärt dotnetpro am Beispiel eines Datenzugriffs-Designers, wie Sie eigene Root-Designer und Code-Generatoren entwickeln.
Jörg Neumann
Grundlagen
Usability in der Praxis
(Seite 136)
Einfach und schön
Nicht nur komplizierte Videorecorder bringen manchen Konsumenten zur Verzweiflung. Auch unübersichtliche Websites und umständliche Online-Shops frustrieren die Benutzer neuer Technologien. Dagegen ist ein Kraut gewachsen. Die Usability-Forschung weiß, was Benutzer wünschen. dotnetpro zeigt, wie Usability-Experten arbeiten.
Matthias Lohrer
Mit Smart-Pointern Speicherlöcher vermeiden
(Seite 140)
Zeigerklippen sicher umschiffen
Smart-Pointer sind ein sehr gutes Hilfsmittel zum Verwalten von Zeigern, wie sie in der Regel bei der Arbeit mit C-Interfaces auftauchen. Ein Beispiel für ein solches Interface ist das Win32-API. Es wird unter der MFC-Bibliothek in C++-Klassen gekapselt, kann aber auch direkt vom Programmierer genutzt werden.