basicpro 5/2001
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Schwerpunkt:
(Seite
17)
Wie Sie statische und dynamische „Skins“ realisieren
Im Fahrtwind der MP3-Invasion hat sich noch ein anderer Trend verbreitet: Benutzer können das Aussehen von immer mehr Applikationen (insbesondere im Multimedia-Bereich) nach Lust und Laune verändern. Das Zauberwort heißt „Skins“ (engl. „skin“ = dt. „Haut“). Diese können aus dem Internet geladen oder vom Benutzer selbst erstellt werden. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre eigenen VB-Applikationen mit einem solchen „Skin-Feature“ ausrüsten.
(Seite
26)
Mit dem MS Message Queue Server ein nachrichtenbasiertes Informationssystem entwickeln
In zwei Szenarien werde ich Anwendungsgebiete für nachrichtenbasierte Informationssysteme aufzeigen. Anschließend wird ein aus mehreren Komponenten bestehendes Framework vorgestellt, mit dem ein solches Informationssystem einfach realisiert werden kann. Der Microsoft Message Queue Server bietet für den Transport solcher Nachrichten eine komfortable Infrastruktur.
(Seite
6)
Eine Einführung in die Datenzugriffstechnik unter .NET
Neben einem neuen Fundament (der Common Language Runtime), einer erweiterten Programmiersprache und einem komplett neuen Formularmodell erwartet Visual Basic-Programmierer mit ADO.NET künftig auch ein neues Objektmodell für den Zugriff auf Datenquellen. Bevor aber allgemeines Wehklagen einsetzt und Visual Basic-Programmierer ihr hartes Los, die Ungerechtigkeiten dieser Welt im Allgemeinen und die Rücksichtslosigkeit der Programmierer bei Microsoft im Besonderen beklagen:Das neue ADO.NET ist für Visual Basic-Programmierer, die noch nicht ins Web wollen oder die Wap-Handys dieser Welt noch nicht als Zielgruppe auserkoren haben, zunächst nur eine Option.
Aktuell
Annäherung an Unix
(Seite
5)
Interview mit David Stutz, Microsoft USA
Am 27. Juni 2001 wurde von Microsoft offiziell bekannt geben, dass die Common Language Infrastructure (CLI) im Rahmen einer von Microsoft eigens dafür entworfenen Shared Source Lizenz nach Unix portiert werden wird. Die CLI ist der Sammelname für das, was auf einer Plattform benötigt wird, um .NET-Konsolenanwendungen in C# ausführen zu können. Sie entspricht der virtuellen Maschine bei Java und besitzt ebenfalls die Aufgabe, für die Ausführung von .NET-Anwendungen auf einer im Prinzip beliebigen Plattform zu sorgen.
Freundliche Helfer
(Seite
58)
Assistenten im Eigenbau
Spätestens, seitdem immer mehr Assistenten Einzug in Microsoft-Betriebssysteme gehalten haben, sind diese freundlichen Helfer aus fast keiner anwenderfreundlichen Software mehr wegzudenken. Dieser Beitrag zeigt die Realisierung von „Wizards“.
Grundlagen
REALbasic
(Seite
80)
Crossplattform-Compiler für Mac OS und Windows
1998 stellte das in Austin, Texas, ansässige Unternehmen REAL Software seine integrierte Entwicklungsumgebung REALbasic für Mac OS vor. Seit der Version 2.0 kann REALbasic auch Programme für Windows erzeugen und eignet sich damit wunderbar als Crossplattform-Entwicklungsumgebung. Grund genug, als Visual Basic-Entwickler einen genaueren Blick auf REALbasic zu werfen.
Praxis
Funktionale Animation in VB
(Seite
39)
Vom Bouncing Ball zum Billard
Gerade in der Mechanik und im Maschinenbau lassen sich durch virtuelle Prototypen enorme Kosten einsparen, insbesondere mit Blick auf konzeptionelle Entscheidungen. Entsprechende kommerzielle Simulationsprogramme zielen auf eine möglichst wirklichkeitsnahe Modellbildung vor dem Hintergrund einer numerisch gesteuerten Fertigung ab, ohne auf spielerische Weise ein grundlegendes Verständnis für einen Bewegungsablauf zu vermitteln. Die funktionale Animation ist die Darstellung von Bewegungsabläufen, die man selbst oder ein anderer – etwa ein Kunde, ein Vorgesetzter oder ein Geldgeber – sich nicht mehr so richtig vorstellen kann. Es kommt dabei zunächst weniger auf eine detailgetreue oder flimmerfreie Darstellung an, sondern um die konzeptionellen Eigenheiten des Bewegungsablaufs.
Tipps und Tricks
Windows-Standarddialoge
(Seite
67)
Sag’s mit dem API
Eine Aufgabe, die nahezu jeder Entwickler in seinen Applikationen zu bewältigen hat, ist die Einbindung von Dialogen. Ob nun Dateien gespeichert werden müssen, Ordner zu ermitteln sind oder die Druckereinstellungen vom Benutzer anpassbar sein sollen. Der hier gezeigte Lösungsansatz baut auf dem Win32-API auf und funktioniert mit jeder 32 Bit-Windows-Version.
Relationale Open Source-Datenbanken
(Seite
73)
Datenbankapplikationen mit Phoenix Object Basic erstellen
Im vorhergehenden Artikel („Phoenix Object Basic“; BasicPro 4/2001) haben wir die Geschichte von Linux vorgestellt und einen ersten Einblick in Phoenix Object Basic geliefert. Dort schrieben wir, dass Linux mehr in der System- als in der Anwendungsprogrammierung verwurzelt ist. Dies hatte auch für einen sehr langen Zeitraum zur Folge, dass für Linux nur wenige Datenbanksysteme verfügbar waren. In den letzten Jahren hat sich diese Situation allerdings zum Positiven ver-ändert. Führende kommerzielle Datenbankanbieter haben Linux-Versionen ihrer Produkte herausgebracht, und die Open Source-Community hat viele relationale SQL-Datenbankpakete geschaffen. Eine breite Auswahl an Open Source-SQL-Datenbanken ist mittlerweile vom Low-End bis zum High-End verfügbar; auch der ODBC-Interface-Standard wird unterstützt.