dotnetpro 06/2008
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Schwerpunkt: Parallel
(Seite
10)
Manche Dinge, wie etwa das Laden großer Datenmengen, lassen sich nicht mehr beschleunigen. Dennoch will der
Anwender zu jedem Zeitpunkt das gute Gefühl haben, dass es weitergeht, und dass er die Anwendung
bedienen kann. dotnetpro gibt Tipps, wie Sie die „gefühlte Geschwindigkeit“ einer Anwendung erhöhen und
damit die User Experience verbessern.
(Seite
16)
Als wenn das Programmieren nicht bereits kompliziert genug wäre! Jetzt soll man seinen Code auch noch auf
mehrere Prozessorkerne verteilen, viele Threads erstellen und bei dem ganzen Durcheinander auch noch
die Fäden in der Hand behalten. Geht das nicht einfacher? Es geht: Die Managed-Code-Bibliothek ParallelFX
vermittelt einen Eindruck davon, wie einfach paralleles Computing sein kann.
(Seite
22)
Was nützt ein Dual-Core-Prozessor, wenn die Anwendung in nur einem Thread ausgeführt wird?
Dieser Artikel erklärt, wie Algorithmen auch auf Multicore-Prozessoren gut skalieren.
Nebenbei erfahren Sie, wie natives Imageprocessing in der WPF funktioniert.
Architektur
Kolumne: Konventionen beim Softwareentwurf: Microkernel
(Seite
126)
Wie beim Hausbau braucht auch die Entwicklung von Software Konventionen, um Qualität erreichen zu können. Leider
gibt es derzeit davon zu wenig. Mehr Konventionen würden den Entwickler besser leiten, ihm Arbeit und Entscheidungen
abnehmen sowie mehr Zeit verschaffen, sich um das eigentliche Problemfeld der Software zu kümmern.
WCF-Serverentwicklung
(Seite
134)
Keine andere Problematik wird so kontrovers diskutiert wie die Trennung von Business Layer und Datenbank. Dabei
steht sie nur stellvertretend für ein Grundproblem der Informatik: Was ist Anwendungslogik und wie kann
sie auf die Bestandteile der Anwendung verteilt werden? Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Details der
Fragestellung und zeigt Lösungsansätze.
Books
Bücher
(Seite
30)
Buchrezensent Andreas Heil hatte sich ja schon in der vo-
rigen Ausgabe verabschiedet. Sein Weg führt in die Welt,
fernab der deutschen Sprache. Mit einem freundlichen
“Hallo!” wollen wir das neue Rezensententeam begrüßen: Andreas
Niegel und Jan Tittel werden künftig Bücher in den Himmel heben
oder zerreißen. Herzlich willkommen!
VIP-Tipp
(Seite
36)
Stefan Edlich ist Professor für
Softwaretechnik an der TFH-Berlin. Er ist
Autor von zehn IT-Büchern, vielen IT-
Artikeln und Organisator der Konferenz für
Objektdatenbanken ICOODB.org 2008.
Neben Softwaretechnik sind seine
Schwerpunkte Datenbanken,
Webtechnologien, Softwarequalität, DSLs
und Programmiersprachen wie Ruby,
Scala, Erlang, Lua und so weiter.
Sie können mehr über ihn auf
www.edlich.de erfahren und erreichen ihn
unter edlich@gmail.com.
Community
Der Programmierwettbewerb
(Seite
40)
Immer mehr Daten werden per XML verwaltet, zwischen Anwendungen ausgetauscht oder im
Internet veröffentlicht. Per XSLT können diese Daten flexibel für Ausgaben transformiert und
nach Bedarf in unterschiedliche Ausgabeformate umgewandelt werden.
Management
Work-Life-Balance
(Seite
142)
Wie viele Mitarbeiter mit Burn-out kann sich ein Unternehmen leisten, bevor es selbst pleite geht? Anders
herum gefragt: Welche Bedingungen muss ein Unternehmen seinen Mitarbeitern bieten, damit die Mitarbeiter
fit sind und das Unternehmen erfolgreich sein kann?
Meinung
Lernen durch Erklären
(Seite
38)
Heute möchte
ich Ihnen ver-
raten, warum
ich Facharti-
kel schreibe und Vorträge auf
Konferenzen halte. Aber kei-
ne Sorge, ich werde Sie nicht
mit biografischen Details
oder frühkindlichen Prägun-
gen langweilen. Ich hoffe
vielmehr, dass es Ihnen hilft,
Probleme leichter zu lösen.
Mono
Monatlich aktualisiertes Mono-Image
(Seite
118)
Das dotnetpro.Mono-Image ist dynamisch. Ihre Anregungen führen dazu, dass es diesmal nicht nur Neues aus der
Mono-Welt zu berichten gibt, sondern auch zum Image selbst. Aktuell wurden die VMWare-Tools integriert, die einen
komfortableren Umgang mit dem Image erlauben.
Praxis
Sharepoint SDK Überblick
(Seite
102)
Viele Unternehmen und Organisationen, die mit einer Microsoft-Umgebung arbeiten, diskutieren zurzeit
über Vor- und Nachteile von SharePoint. Da hilft ein Überblick über diese Plattform sicher weiter.
Diesen bietet Ulrich B. Boddenberg.
Deployment mit Orcas, Teil 6: Troubleshooting
(Seite
44)
Qualitätssicherung beim Erstellen von Windows-Installer-Paketen bedeutet: Die Konsistenz der internen
Windows-Installer-Datenbank sicherstellen. Dazu gibt es verschiedene Hilfsmittel. Logische Fehler im
Installationsprozess lassen sich mithilfe spezieller Debugger aufspüren. Und wenn die Installation trotz allem
abbricht, hilft die Analyse des Installationsprotokolls.
Ajax-Control selbst gebaut
(Seite
56)
Mithilfe des Ajax-Frameworks lassen sich eigene Komponenten, beispielsweise für Diagramme und andere Grafiken
erstellen und mit Interaktionsmöglichkeiten versehen. Dass dies keine Hexerei ist, zeigt das Beispiel eines
Ajax-fähigen 2D-Canvas-Websteuerelements, das komplexe Bearbeitungsfunktionen auf der Clientseite unterstützt.
Visualisierung von Noten
(Seite
61)
Zu jedem ordentlichen Softwareprojekt gehört ein Review. Man tritt zurück vom Implementierungsgeschäft und
betrachtet das Ganze: Was ist gut gelaufen? Was ist schlecht gelaufen? Was gilt es hervorzuheben? Auch
für das Mustervisualisierungsprogramm dnpPatViz soll noch ein Review erfolgen. Hier einige Schlaglichter davon.
WPF: Datenbindung kreativ
(Seite
74)
Die WPF-Plattform bietet gerade für Komponentenentwickler einen reichen Fundus an neuen Möglichkeiten. Die
Datenbindung beispielsweise ist ein mächtiges Instrument, mit dem sich der Umfang des zu schreibenden Codes
minimieren lässt. Das Beispiel eines WPF-Vorschau-Controls für das Reporting-Tool List & Label zeigt, wo
Datenbindung helfen kann.
Datenzugriff mit Oracle und ODP.NET
(Seite
79)
Mithilfe des Data Providers ODP.NET von Oracle kann der Entwickler eine Oracle-Datenbank optimal ansprechen.
ODP.NET unterstützt beim Tuning, bietet vielfältigen Zugriff auf Stored Procedures und stellt auch im
Umgang mit REF Cursor einen einfachen und transparenten Zugriff bereit.
Biztalk Server 2006 R2 mit WCF/WF Integration
(Seite
84)
Der BizTalk Server ist so etwas wie der Übersetzungsexperte unter den Microsoft-Servern. Bislang aber
unterstützte er keine Webservices entsprechend der WS-*-Spezifikationen. Das ändert sich jetzt.
Mit dem BizTalk Server 2006 R2 bietet Microsoft erstmals Adapter für die Windows Communication Foundation
an, die standardmäßig die WS-*-Spezifikationen implementieren.
dotnetpro.components: Toolbar Teil 2
(Seite
90)
Ihre Anwendung soll flexibel sein. Zur Laufzeit möchten Sie Programmfunktionen hinzufügen und entfernen können.
Also benötigen Sie auch entsprechend leistungsfähige Steuerelemente. Diese sollen dynamisch neue Einträge
aufnehmen und sich individuell anpassen lassen. dotnetpro entwickelt eine dynamische Werkzeugsammlung für
Internet- und Programmverknüpfungen.
Tipps und Tricks
Kochen mit Patrick
(Seite
120)
Im Café International werden heute Spezialitäten aus aller Welt angerichtet. Serviert wird diesmal aber
synchron zur universalen Weltzeit UTC, der Universal Coordinated Time.
Developer Corner
(Seite
124)
Obgleich C# und Visual Basic zu den meistgenutzten .NET-Programmiersprachen gehören, gibt es mittlerweile eine
Menge alternativer klassischer und auch neuer experimenteller Sprachen für das Framework.