Sandbox
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dotnetpro 02/2012,
Seite 58)
Für mich hat das heitere Beruferaten ein Ende. Die Frage „Was bin ich?“ beantworte ich jetzt mit einem selbstsicheren „Ich bin Ingenieur, Softwareingenieur.“ im Brustton der Überzeugung.
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dotnetpro 01/2012,
Seite 48)
Wenn man auf der Bühne steht, macht man besser alles richtig. Deshalb lohnt es sich zu üben. Durch Übung wächst die Wahrscheinlichkeit, dass man es richtig macht, wenn es drauf ankommt, wenn der Ernstfall eintritt, wenn man auf der Bühne steht.
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dotnetpro 12/2011,
Seite 42)
Sind Sie erfolgreich? Machen Sie sich darüber ab und an Gedanken? Die Frage ist auch dann an Sie adressiert, wenn Sie nicht Geschäftsführer, Inhaber, Manager sind.
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dotnetpro 11/2011,
Seite 64)
Ich wette, als Softwareentwickler sind Sie stolz auf Ihr Domänenverständnis. Sie arbeiten seit mehreren Jahren an einer
Software und haben ordentlich Wissen angehäuft, was die Geschäftsdomäne dahinter angeht.
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dotnetpro 10/2011,
Seite 52)
Wie war das früher, als es nur drei Fernsehprogramme gab? Können Sie sich noch erinnern?
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dotnetpro 09/2011,
Seite 58)
Wir lieben sie. Ob sie auf dem Fußballfeld kämpfen oder auf der Leinwand die Welt retten oder in einemSlum Menschen
versorgen, wir feiern sie: unsere Helden.
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dotnetpro 08/2011,
Seite 56)
Und immer wieder überrascht uns die Endlichkeit des Lebens. Dieser Gedanke drängt sich mir jedenfalls auf, wenn ich dank meiner Frau Einblick in den Beruf des Bestatters erhalte.
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dotnetpro 07/2011,
Seite 46)
Teamfähigkeit steht in jeder Stellenanzeige ganz oben auf der Liste der Eigenschaften, die Bewerber mitbringen sollen. Das ist verständlich, allemal in der Softwareentwicklung.
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dotnetpro 06/2011,
Seite 46)
Softwareentwickler sollten fit sein. Da gibt es wohl keine zwei Meinungen. Was aber bedeutet Entwickler-Fitness?
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dotnetpro 05/2011,
Seite 46)
Ich kann tote Software sehen.Wirklich. Erst habe ich das auch nicht geglaubt. Die Software schien so greifbar, so real, so lebendig. Entwickler werkeln geschäftig an ihr, sehr geschäftig sogar; sie läuft bei vielen Kunden; der Verkauf machte Umsatz damit. Und doch – irgendwas ist anders an dieser Software.
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dotnetpro 04/2011,
Seite 56)
Jetzt mit nochweniger Bugs! – so oder ähnlich lese ich es immer wieder, wenn ich mir die Beschreibung zu einem Update
anschaue, das mir der App Store für eine der Anwendungen meldet, die ich auf mein iPad heruntergeladen habe.
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dotnetpro 03/2011,
Seite 54)
Nehmen wir einmal an, Ihre private Partnerschaft würde in einer Krise stecken. Natürlich ist das weit hergeholt; so etwas kann Ihnen nicht passieren. Lassen Sie sich dennoch einmal kurz auf diese Vorstellung ein. Was würden Sie tun?
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dotnetpro 02/2011,
Seite 46)
Heute schon experimentiert? Ich meine nicht, ob Sie heute schon mit einem Reagenzglas hantiert oder Kugeln eine schiefe Ebene herunterlaufen gelassen haben.
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dotnetpro 01/2011,
Seite 52)
Zumindest gelegentlich werden Sie doch etwas in Ihrem Team verändern wollen, oder? Produktivität oder Qualität dürfen gern steigen. Das gefällt dem Chef, und der Kunde freut sich auch.
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dotnetpro 12/2010,
Seite 46)
Alle haben ein Auto. Ich nicht! Alle haben ein iPhone. Ich nicht! Alle haben ein iPad – ich auch. Und es ist toll !
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dotnetpro 11/2010,
Seite 54)
Openthesaurus.de kennt für „entwickeln“ Begriffe wie entfalten, entstehen, entwerfen, sogar wachsen. Es ist also unzweideutig, dass entwickeln mit Veränderung zu tun hat.Wer hätte das nur gedacht?
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dotnetpro 10/2010,
Seite 44)
Warum gehen Sie morgens zur Arbeit und entwickeln Software?
Was treibt Sie an? Als Angestellter pendeln Sie vielleicht jeden Tag 45 Minuten zum Arbeitsplatz. Als Selbstständiger arbeiten Sie vielleicht jeden Tag zehn Stunden oder mehr. Warum tun Sie das?
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dotnetpro 09/2010,
Seite 54)
Wie lauten die beiden wichtigsten und zugleich schwierigsten Fragen in Bezug auf Softwareteams? "Woher bekommen wir wirklich gute Entwickler?“ Und: „Woher bekommen wir wirklich gute Entwickler?“
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dotnetpro 08/2010,
Seite 52)
Neulich in einem Entwicklerteam: Einmütig wird entschieden, in Zukunft agil zu entwickeln. Alle sind motiviert. Der Chef hat seinen Segen gegeben.
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dotnetpro 07/2010,
Seite 64)
Erinnern Sie sich noch, wie Sie laufen gelernt haben?Na gut, vielleicht ist das ein bisschen zu lange her.Wie steht es aber mit dem Fahrradfahren? Oder dem Schwimmen? Oder dem Autofahren? Egal.
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dotnetpro 06/2010,
Seite 56)
Da stehen Sie nun auf einem Haufen Sand, heben ein Sandkörnchen auf und pusten es weg. Worauf stehen Sie dann? Immer noch auf einem Haufen Sand.
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dotnetpro 05/2010,
Seite 60)
Fühlen Sie sich vertraut mit IEnumerable
und yield return? Wie steht es mit Lambda-Ausdrücken? Beide sind .NET-Features, die es seit Jahren gibt. Also,was meinen Sie, wann nützt yield return?
(dotnetpro 04/2010,
Seite 48)
Er ist in Verruf geraten, der Programmierer, der mit einem RAD-Werkzeug zack-zack ein Programm raushaut.
(dotnetpro 03/2010,
Seite 48)
Menschen verändern sich wohl nur, wenn sie Widerstand begegnen.
Erst wenn sie auf ihrem Lebensweg an eine Wand stoßen, ändern sie ihren Kurs. Und selbst dann nicht unbedingt.
(dotnetpro 02/2010,
Seite 40)
Wäre es nicht ideal, wenn Sie sich einen neuen Entwickler für Ihr Team im Laden aussuchen könnten? Volle Regale, an denen Sie als Teamleiter oder Geschäftsführer vorbeischlendern.
(dotnetpro 01/2010,
Seite 48)
Im Gesundheitswesen gilt: „Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles.“ Werden also zum Beispiel Bakterien im Magen mit Antibiotika behandelt, so mag das zunächst Hilfe gegen akute Beschwerden bringen.
(dotnetpro 12/2009,
Seite 62)
Werner Heisenberg sagte: „Die fruchtbarsten Entwicklungen haben sich überall dort ergeben, o zwei unterschiedliche Arten des Denkens zusammentrafen.“ Und schon Heraklit bemerkte: „Das Entgegengesetzte wirkt zusammen, aus dem Verschiedenen ergibt sich die schönste Harmonie.“
(dotnetpro 11/2009,
Seite 52)
Sucht ist, wenn man ohne äußeren Zwang nicht anders kann. So würde ich zumindest erst mal laienhaft kurz und knapp formulieren.
(dotnetpro 10/2009,
Seite 44)
Neuerdings gibt es Fußgängerampeln, die anzeigen, in wie vielen Sekunden sie auf Grün schalten. Haben Sie die schon einmal gesehen? 28, 27, 26 … 5, 4, 3, 2, 1 − gehen! Sozusagen ein Fortschrittsbalken für Fußgänger.
(dotnetpro 09/2009,
Seite 64)
Was ist die Wurzel aus sieben? Meine Antwort ist: etwas weniger als drei. Wie finden Sie das? Wie lautet Ihre Antwort? Ist sie 2,64? Oder halten Sie 2,6457 für richtiger?
(dotnetpro 08/2009,
Seite 52)
Wann ist zu Ihrem Team eigentlich das letzte Mal ein gut ausgebildeter .NET-Entwickler gestoßen? Ja, ich meine einen Entwickler, der einfach fit mit dem .NET Framework ist, solide OOP-Kenntnisse mitbringt und darüber hinaus überzeugt Clean Code entwickelt (www.cleancode-developer.de).
(dotnetpro 07/2009,
Seite 56)
Es gibt so Antworten, die nerven mich. Die sind nicht per se falsch, aber auch nicht per se richtig. Verstehen Sie, was ich meine? Sie sind eben in manchen Zusammenhängen passend. Ein Beispiel: „Das haben unsere Kunden nicht gefordert.“
(dotnetpro 06/2009,
Seite 58)
Heute frage ich mal ganz direkt: Was ist eigentlich Ihr Ziel bei der Softwareentwicklung? Mit welchem Ziel arbeiten Sie an Ihrem Code? Haben Sie eine Antwort parat?
(dotnetpro 05/2009,
Seite 60)
Auszug aus einem Software-Dienstleistungsvertrag: „§3 Gewährleistung: Die Auftragnehmerin wird die Leistungen nach diesem Vertrag auf der Grundlage der anerkannten Regeln und dem ihr bekannten Stand der Technik unter Beachtung der branchenüblichen Sorgfalt erbringen, […]“
(dotnetpro 04/2009,
Seite 58)
Wer hätte das gedacht? In diesem Heft finden Sie die 50. Ausgabe meiner Sandbox-Serie.
(dotnetpro 04/2009,
Seite 56)
Lassen Sie mich passend zu Ostern die Frage stellen: Wie lange brauchen Sie eigentlich, um ein Osterei zu bemalen?
Wie lange für eine Farbe, wie lange für ein Blümchen- und Häschen-Muster? Darauf sollten Sie schnell Antworten finden können.
(dotnetpro 03/2009,
Seite 48)
Microsofts Technologien sind gut verzahnt; da kann man nicht meckern. VSTO ist ein Wunder an Integrationsleistung: Eine „Uralt-Technologie“ wie Word schmiegt sich in etwas Moderneres wie Visual Studio ein und kann mit dem modernsten .NET 3.5 gesteuert werden.
(dotnetpro 02/2009,
Seite 48)
Wann ist ein Softwareentwickler eigentlich ein professioneller Softwareentwickler?
Diese Frage treibt mich in der einen oder anderen Weise schon länger um.
(dotnetpro 01/2009,
Seite 54)
Wie können wir eigentlich wissen, was richtig ist? Was ist so ganz allgemein richtig? Sicherlich sollten wir bei der Softwareentwicklung zeitlose, fundamentale Prinzipien ebenso berücksichtigen wie technologiespezifische Best Practices.
Oder was ist in Ihrem konkreten Einzelfall richtig?
(dotnetpro 12/2008,
Seite 52)
Die aktuelle globale Finanzkrise erinnert mich daran, dass ich vor Jahren auch einmal in die Spekulationswelt hineingeschnuppert hatte
(dotnetpro 11/2008,
Seite 38)
Heute schon Programmieren geübt? Damit Sie mich richtig verstehen: Ich meine nicht, ob Sie heute schon programmiert haben.
(dotnetpro 10/2008,
Seite 68)
Sollte der serverseitige Programmcode in einer verteilten Software zustandslos sein? Sollten Sie Ihre relationalen Daten immer normalisieren? Sollten die Passwörter in einer Benutzerdatenbank normalerweise als Hash-Werte abgelegt werden?
(dotnetpro 09/2008,
Seite 64)
Dass bei Software die Geschwindigkeit eine große Rolle spielt, ist ja nichts Neues.
Nun sind aber neuerdings auch noch Flexibilität und Skalierbarkeit gefragt. Software soll nicht nur schnell laufen, sondern ich auch ständig wandelnden Anforderungen leicht anpassen lassen und natürlich stetig steigende Lasten schultern – ohne zu murren. So wünschen es sich Kunden und Chefs allerorts. Warum auch nicht?
(dotnetpro 08/2008,
Seite 60)
Passiert es Ihnen auch immer wieder, dass mehr oder weniger gute Bekannte das Gespräch mit „Du verstehst doch etwas
von Computern ...“ in eine nicht immer spannende Richtung drehen?
(dotnetpro 07/2008,
Seite 46)
Softwareentwicklung könnte so schön sein, wenn es da nicht den Chef und den Vertrieb gäbe.
(dotnetpro 03/2008,
Seite 45)
Dass mich das Thema Spezialisierung umtreibt, haben
Sie bestimmt bemerkt, wenn Sie diese Kolumne schon
einmal gelesen haben. Meine Meinung mögen Sie in
dieser Hinsicht für gefestigt halten oder für realitätsfern oder
gar engstirnig. Aber ich bin weit davon entfernt, das Thema
für mich geklärt zu haben. Mein Gefühl sagt mir, dass Spezialisierung
Not tut – aber in Gesprächen merke ich auch,
dass meine Argumente noch nicht knackig genug sind. Das
liegt daran, glaube ich, dass ich das Thema noch nicht gut genug
verstehe.
(dotnetpro 02/2008,
Seite 43)
Da war sie. Die unglaubliche Idee. Sie sind begeistert,
sprudeln förmlich über, erzählen sie weiter… doch Sie
treffen vor allem auf Skeptiker und Bedenkenträger,
die fragen „Und was bringt das?“ Natürlich, diese Frage ist
völlig legitim, ja sogar notwendig. Im Eifer mögen Sie Ihre
Idee nicht ganz klar dargelegt haben; was Ihnen offensichtlich
erscheint, mag anderen einiges Nachdenken abnötigen.
Oder die Bedenkenträger sind gar keine! Verantwortungsvolle
Zeitgenossen weisen Sie nur zu Recht darauf hin, dass
eine Idee nur Aussicht auf erfolgreiche Umsetzung hat, wenn
ihr Nutzen möglichst leicht und von vielen erkennbar ist.
Autor(en):
(dotnetpro 01/2008,
Seite 75)
Wissen Sie noch, wie es beim letzten Mal war, als Sie
eine Bewerbung geschrieben haben? Können Sie
sich noch an die Aufregung erinnern, sich präsentieren
zu müssen? War das ein positives Gefühl, haben Sie
sich angespornt und sicher gefühlt?
(dotnetpro 12/2007,
Seite 53)
Es ist ein bitterkalter Wintermorgen. Sie kratzen das Eis
vom Wagen, steigen ein und drehen den Zündschlüssel,
aber der Wagen springt nicht an. Sie bleiben ruhig,
versuchen es noch einmal. Ohne Erfolg. Sie werden ungeduldig
und denken das erste Mal daran, wie Sie auch ohne
Auto zur Arbeit kommen könnten. Doch der Wagen lässt
sich nicht davon beeindrucken.
(dotnetpro 11/2007,
Seite 49)
Kundenkontakt ist in! Das ist eine der Errungenschaften
der agilen Vorgehensmodelle wie XP. Sie propagieren,
dass Entwickler möglichst nah am Kunden operieren
sollen, um Informationsverlust durch „Stille Post“-Spiele über
Hierarchieebenen hinweg oder durch Abteilungswände hindurch
zu vermeiden.
(dotnetpro 10/2007,
Seite 73)
Steigende Komplexität fordert Widerstand heraus. Ein
Beispiel: Die Geschichte der westlichen Musik hat ihre
Wurzeln in einstimmigen, das heißt monophonen
kirchlichen Gesängen, von denen die Gregorianischen Choräle
noch heute einen Eindruck vermitteln.
(dotnetpro 09/2007,
Seite 57)
Neulich beim „Rhetoriktraining für Softwareprofis“ des Professional Developer College (www.prodevcollege.
de) ist mir etwas klar geworden. Ein Teilnehmer des Seminars hielt seinen Abschlussvortrag zum Thema „Software global effizient mit abschätzbarem Budget entwickeln“ und ließ in mir eine ganze Scheinwerferbatterie aufgehen.
(dotnetpro 08/2007,
Seite 81)
Vor Kurzem habe ich einige Vorträge auf der Software Architect
2007 Konferenz in London gehalten, aber auch
Zeit gefunden, ein paar Sessions anzuhören. Seit meinem
Studium interessiert mich das Thema Programmiersprachen.
Somit lag es nahe, eine Session über Domain Specific
Languages (DSL) zu besuchen.
(dotnetpro 07/2007,
Seite 47)
Dass Programmierer nicht wirklich lernen, Code zu lesen,
habe ich ja schon in einer früheren Sandbox [1]
beklagt. Jetzt bin ich darauf aber nochmals durch die
Lektüre eines sehr lesenswerten Buches [2] gestoßen – und
habe wieder bitterlich geweint. Es ist einfach nur zu wahr,
dass „You teach people how to program by showing them
how to write programs“ ein Trugschluss ist.
(dotnetpro 06/2007,
Seite 63)
Schlafen Sie gern? Sicherlich – auch wenn der eine vielleicht
mehr und der andere weniger Schlaf braucht.
Und wie steht´s mit Urlaub? Machen Sie gern Urlaub?
Aber selbstverständlich! Wer macht nicht gern Urlaub? Auch
Feierabend und Wochenende als „kleine Urlaube“ sind Ihnen
sicherlich sehr willkommen.
(dotnetpro 05/2007,
Seite 49)
In der Wissenschaft geht es schon extrem zu, da heißt es:
publish or perish. Wer nicht veröffentlicht, wer nichts zu
veröffentlichen hat, der geht als Wissenschaftler unter –
auch, wenn er ein noch so guter Lehrer sein mag. Denn zur
Wissensschaffung gehört Feedback. Das heißt, andere müssen
davon erfahren, welche Erkenntnis man gewonnen hat,
müssen sie nachvollziehen können und sind dann aufgefordert,
sie zu kommentieren.
(dotnetpro 04/2007,
Seite 47)
Wieder so ein Vortrag, bei dem Ihre ganze Aufmerksamkeit auf den Kampf mit dem Schlaf gerichtet ist.
So unterfordert Sie der Referent. Oder andersherum: Sie sind frustriert, weil der Referent ein Überflieger ist
und Sie schon lange abgehängt hat.
(dotnetpro 03/2007,
Seite 71)
Was sind „ausgezeichnete Kenntnisse in ASP.NET“?
Oder was bedeuten „fundierte Kenntnisse in der .NET-basierten Entwicklung mit C#“? Oder was macht den Besitz von „überdurchschnittliche[r] Kommunikationsfähigkeit” aus?
(dotnetpro 02/2007,
Seite 48)
Neulich auf der prio conference in Baden-Baden ist es wieder passiert. Ein Teilnehmer hat eine weit verbreitete
Haltung ausgesprochen. „Ich schreibe mir meine Infrastruktur selbst und bin dadurch flexibel. Deshalb brauche
ich von den Publikationen Hilfe bei den konkreten Problemen, das heißt Tipps und Tricks für den Projektalltag und
nicht große Softwareentwicklerwelt.”
(dotnetpro 01/2007,
Seite 61)
Niemand kann mehr alle softwaretechnischen Werkzeuge und Materialien beherrschen, die für die Programmierung
in einer Problemdomäne relevant sein könnten. Die Zahl der Optionen steigt, das Feld wird immer unübersichtlicher.
(dotnetpro 12/2006,
Seite 41)
SOA steht für Service Oriented Architecture. Eigentlich.
Diese Auflösung des Akronyms zeigt an: Hier geht es
um Technologie. Doch das führt in die Irre. Denn bei
SOA geht es nicht um Technologie, sondern um eine Haltung.
Das ist mir bei der Lektüre von Rainer Graus Artikel in
der dotnetpro [1] noch einmal klar geworden. Das Akronym
SOA sollte stehen für Service Oriented Attitude.
(dotnetpro 11/2006,
Seite 70)
Früher hat mich vor allem Softwaretechnologie interessiert. Damals habe ich das CP/M BIOS direkt anprogrammiert und sogar verändert. Damals habe ich mich mit den Feinheiten der 3-D-Grafikprogrammierung beschäftigt. Damals waren ADO.NET Details für mich wichtig. Das hat sich in den letzten Jahren verändert. Jetzt beschäftigen mich weniger die Technologien als vielmehr der Kontext, in dem sie eingesetzt werden. Die Architektur von Software ist für mich zum zentralen Thema geworden, also die Frage, wie Code organisiert sein sollte, damit er nicht nur funktionalen, sondern auch nicht-funktionalen Anforderungen genügt. In diesem Zusammenhang stehen Aspekte wie systematische Codeproduktion, Korrektheitstests oder ganz allgemein Softwarequalität.
(dotnetpro 09/2006,
Seite 62)
Wie viel sollte Software eigentlich kosten? Am besten natürlich gar nichts – jaja, ich weiß. Aber im Ernst: Je länger ich über die Preisbildung von Software nachdenke, desto unsicherer werde ich. Denn irgendwie scheint mir die Softwareindustrie mit dieser Frage noch nicht ganz im Reinen.
(dotnetpro 08/2006,
Seite 61)
Analogien haben Macht! Sie haben die Macht, uns weiterzubringen; sie haben aber auch die Macht uns einzuzwängen. Die richtige Analogie zur rechten Zeit hilft uns, ein Problem zu lösen. Aber eine falsche Analogie versperrt uns den Weg zum Ziel.
(dotnetpro 05/2006,
Seite 17)
Mit ruhiger Hand
Die Konzeption eines Frameworks hängt von verschiedenen Faktoren ab. Datentypen, Mehrfachzugriffe, Kenntnisstand der Zielgruppe und andere Aspekte beeinflussen Schnittstellen und Datenstrukturen. Ein praktisches Beispiel zeigt, wie Sie beim Aufbau Ihres eigenen Frameworks mit diesen Faktoren umgehen.
(dotnetpro 03/2006,
Seite 65)
In letzter Zeit befasse ich mich verstärkt mit dem Thema Softwarearchitektur, wie Sie vielleicht an der Ausrichtung meiner Artikel in der dotnetpro bemerkt haben. Immer wichtiger wird dabei für mich der Begriff der Komponente. Wenn Softwareprojekte planbarer, flexibler und wartbarer werden sollen, dann müssen sie viel mehr aus „Bauteilen“ zusammengesetzt werden, so wie es in anderen Industrien schon lange Usus ist. Das geschieht aber nicht wirklich. Warum?
(dotnetpro 02/2006,
Seite 77)
In meiner ersten Sandbox vor zirka einem Jahr mit dem Titel „Weniger Kunst“ habe ich dafür plädiert, das Programmieren aus der Ecke der Künstler und Handwerker herauszuholen und zu industrialisieren. Mehr Systematik muss einkehren,
Entwurf und Produktion arbeitsteiliger werden. Nur damit kann die Branche ihren Ruf als „Bananenlieferant“, dessen Produkte erst beim Kunden reifen, nicht abschütteln.
(dotnetpro 12/2005,
Seite 141)
Haben Sie schon einmal den „Pepsi-Test“ gemacht? Sie erinnern sich: Pepsi hatte in den 1980ern Coca-Cola den Kampf mit einem Geschmackstest angesagt. Unbescholtenen Bürgern wurden zwei ungekennzeichnete Cola- Getränke angeboten, um deren „Qualität“ quasi „wissenschaftlich korrekt“ bestimmen zu lassen. Tatsächlich waren die Blindtests gestellt und Pepsi ging als Sieger daraus hervor. Hat sich Pepsi Cola am Markt klar gegen Coca-Cola durchsetzen
können? Nein. Aber warum nicht, wenn doch der Qualitätsbeweis in tausenden „Studien“ so klar erbracht wurde? Die Ursache liegt in der Fragestellung: Pepsi hatte den falschen Test gemacht: „Welches Cola-Getränk schmeckt besser, wenn man nur einen Schluck nimmt?“ Die Fehlannahme war,
dass Konsumente ein Cola-Getränk nach der Ein-Schluck- Qualität aussuchen. Zum Verkaufserfolg von Cola-Getränken gehören jedoch mehr Faktoren.
(dotnetpro 9/2005,
Seite 68)
In der vorletzten Sandbox (dotnetpro 6/05) ging es darum, dass Softwareentwickler nur mit bewusstem arbeitslebenslangem Lernen sicherstellen
können, Ergebnisse in guter Qualität abzuliefern und attraktiv für die Branche zu sein. Jeder trägt hier für sich die Verantwortung – aber Arbeitgeber sollten
ebenfalls ein Eigeninteresse haben, die Kenntnisse ihrer Mitarbeiter up to date zu halten. Sie laufen anderenfalls Gefahr, ihren Kunden nur suboptimale
Produkte anzubieten.