CeBIT 20.03.2017, 12:42 Uhr

TeamDrive: Desaster Recovery für die Cloud

Die TeamDrive Systems GmbH hat auf der CeBIT eine neue Sicherheitslösung für Cloud Computing vorgestellt. Unter der Bezeichnung TeamDrive Point in Time Recovery (PiTR) wird ein System für Desaster Recovery in der Cloud angeboten, das im Standardbetrieb läuft, ohne dass hierzu besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Der Anbieter spricht von einer zusätzlichen Sicherheitsebene in der Cloud.
TeamDrive ermöglicht die einfache Einrichtung sicherer Datenablagen in der Cloud mit nur drei Mausklicks. Den Zugang zu den hochverschlüsselten Daten kann das Team sehr einfach selbst verwalten. Künftig wird für Geschäftskunden alle 30 Minuten ein automatischer Snapshot erstellt, so dass im Problemfall auf die vor längstens einer halben Stunde gesicherten Daten zurückgegriffen werden kann. Die Häufigkeit, in der Snapshots angefertigt werden, lässt sich individuell einstellen. Die Standardkonfiguration sieht sechs Snapshots pro Tag vor. Der Space-Administrator kann die gesicherten Daten jederzeit mit wenigen Mausklicks wiederherstellen.

TeamDrive gilt schon bisher mit seiner Zero-Knowledge-Architektur als äußerst sicher. Dadurch bleiben alle Daten, Metadaten und übrigens auch die Zugehörigkeit zu den Gruppen jederzeit „privat“ und verschlüsselt. Mit der neuen Funktionalität "Point in Time Recovery" wird ein zusätzlicher Schutzwall gegen Datenverlust eingerichtet, wobei die Privatheit der Daten jederzeit gewährleistet bleibt. Der Service funktioniert vollautomatisch und kann von jedem Space-Administrator ohne externe Hilfe in Betrieb genommen werden. Dadurch wird nicht nur die Sicherheit gestärkt, sondern es werden auch die Ausfallzeiten und Kosten im Falle eines Desasters drastisch gesenkt. Verfügbar für alle Kunden ohne Zusatzkosten ab April 2017.

Die integrierte Data Loss Prevention sorgt dafür, dass versehentlich gelöschte Daten während des gesamten Lebenszyklus eines Projekts jederzeit wiederherstellbar sind – auch noch nach Jahren. Zugleich erlaubt die Restore-Funktion die Abwehr von Ransomware: Gleichgültig, wie viele Dateien ein feindlicher Virus verschlüsselt oder löscht, lassen sich die Dateien binnen Minuten wieder unverschlüsselt herstellen. Das gilt beispielsweise, wenn ein Virus 100.000 Dateien infiziert oder schlichtweg ein Hardwarecrash diese vernichtet oder die Dateien intendiert gelöscht und der Papierkorb geleert wird – in allen Fällen kann TeamDrive die verlorenen Daten binnen kurzer Zeit wiederherstellen.

„Mit TeamDrive Point in Time Recovery markiert die CeBIT 2017 den Einstieg in eine neue Sicherheitsstufe im Cloud Computing, die in dieser Form im Rahmen eines Cloud Sync & Share Services weltweit ihresgleichen sucht“, sagt TeamDrive-Geschäftsführer Volker Oboda.

TeamDrive gilt als die „sicherste Sync&Share-Software der Welt made in Germany“ für das Speichern, Synchronisieren und Sharing von Daten und Dokumenten, weil sie den Hochsicherheitsanforderungen gem. Paragraph 203 Strafgesetzbuch für Berufsgeheimnisträger entspricht. Grundlage bildet eine durchgängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die gewährleistet, dass nur der Anwender selbst die Daten lesen kann – weder TeamDrive noch irgendeine Behörde auf der Welt kann die Daten entschlüsseln. Diese technische und rechtsverbindliche Sicherheit wissen über 500.000 Anwender und mehr als 5.500 Unternehmen aus allen Branchen zu schätzen, von der Industrie über das Gesundheitswesen sowie Wirtschafts- und Steuerberatung bis hin zur öffentlichen Verwaltung. TeamDrive unterstützt Windows, Mac OS, Linux, Android und iOS.



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