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Sicherheitslücke im Internet-Explorer

19.09.2012
Die Experten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben eine gravierende Sicherheitslücke im Microsoft-Browser gefunden. Vorläufig sei es besser, wenn Anwender auf einen anderen Browser umsteigen würden, rät das Bundesamt.

Dem BSI zufolge soll die Schwachstelle bereits von Kriminellen dazu genutzt werden, Schadprogramme auf Computer zu schleusen. Das passiere, wenn Nutzer über den Explorer infizierte Webseiten ansteuern. Microsoft beschwichtigt im aktuellen Fall: Die Masse der Nutzer sei nicht gefährdet. "Diese Lücke wird nicht breit ausgenutzt", sagte ein Sprecher am Dienstag. Angriffe fänden nur begrenzt und gezielt statt. Das Unternehmen arbeite an einem Sicherheitsupdate, das die Lücke schließen soll. Das werde "so schnell wie möglich" zur Verfügung stehen. Einen genauen Termin nannte der Sprecher allerdings nicht. Der Internet Explorer10 sei nicht betroffen.

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Als Schnellhilfe rät Microsoft Anwendern, die Sicherheitseinstellungen im Explorer auf "hoch" stellen - fachkundigen Nutzern, ein zusätzliches Programm herunterzuladen. In einem Blog-Eintrag wird erklärt, wie der PC in der Zwischenzeit mit einer Änderung der Einstellungen und der Installation der Komponente EMET (Enhanced Mitigation Experience Toolkit) gesichert werden kann:

www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=29851.

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