Atlassian 27.05.2016, 00:00 Uhr

Neue Cloud-Tools für Teams

Der Anbieter von Team-Collaboration-Softwarelösungen Atlassian hat auf der Entwicklerkonferenz AtlasCamp neue Werkzeuge zur Zusammenarbeit in der Cloud vorgestellt.
Im Mittelpunkt stand die Bitbucket-Pipelines-Plattform. Sie erweitert das populäre Cloud-basierte Bitbucket Code-Repository und bietet Teams komplette, durchgängige Delivery-Workflows vom Quellcode bis zum Einsatz in der Cloud. Als ein Novum bei Code-Collaboration-Produkten soll die neue Plattform Teams unterstützen, die vor dem Hintergrund der zunehmenden Verlagerung von Softwareentwicklung und Produktivanwendungen in die Cloud auf lokaler Ebene Tools für Continuous Integration und Delivery anwenden wollen.
Außerdem wurde eine mobile Lösung für JIRA Software und Confluence angekündigt. Die native mobile Benutzerlösung soll die Produktivität in organisationsübergreifenden Teams verbessern, die JIRA (Problem- und Projektverfolgung) und Confluence (Team-Collaboration)-Tools einsetzen.
Der Atlassian Marketplace ist die zentrale Drehscheibe für Teams, die Produkte von Atlassian mit Add-Ons anpassen. Sri Viswanath, CTO, gab in seinem Keynote-Vortrag auf der AtlasCamp Konferenz bekannt, dass die Akzeptanz bei den Kunden alle Erwartungen weit übertroffen habe. In nur drei Jahren hat der Atlassian Marketplace über 150 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt, wovon über 120 Millionen US-Dollar an die betreffenden Entwickler ausgezahlt wurden.
Überdies hat Atlassian hat sein Produkt mit den höchsten Zuwachsraten, JIRA Service Desk, geöffnet, so dass Entwickler Add-Ons für die Problem- und Projektverfolgungslösungen für IT-Teams realisieren können.
Unter der Bezeichnung „JIRA Service Desk Connect“ ermöglicht die neue Integrationsstruktur das Einbinden von Add-Ons in Benutzeroberfläche und Workflows des Produktes. Die Entwickler können Add-Ons zum Generierrn und Aktualisierrn von Anfragen realisieren oder die Automatisierungsmöglichkeiten von JIRA Service Desk erweitern, um auf Änderungen bei den Anfragen zu reagieren. Ein solches Add-On könnte beispielsweise Anfragen auf der Basis eines ankommenden Anrufs mit angefügter Text-Transkription generieren. Ein anderes Add-On könnte Informationen über Kunden und Unternehmen aus Quellen wie LinkedIn oder Salesforce beziehen und diese für schnelle Verweise auf Support-Tickets verknüpfen.
Atlassian beteiligt sich an Open API Initiative und realisiert Open Source-Lösung RADAR: APIs, insbesondere REST, bilden das Rückgrat des Entwicklernetzwerkes von Atlassian. Daher steht der Erfolg der Entwicklungspartner in direktem Zusammenhang mit der Qualität und Benutzerfreundlichkeit der REST-APIs. Durch seine Beteiligung an der Open API Initiative engagiert sich Atlassian für die Unterstützung und Dokumentation seiner Produkte mit Open API. Dies soll die vorhandene, manuell erstellte API-Dokumentation des Unternehmens ablösen. Atlassian will den Custom-Site-Generator RADAR zur automatischen Dokumentation der APIs einsetzen und diese Software als Open-Source-Lösung bereitstellen. Der Zugang zum Projekt ist unter https://bitbucket.org/atlassian/radar möglich.
Sri Viswanath erklärte dazu: „Insgesamt haben wir eine Menge Vorteile durch eine offene, allgemein anerkannte Sprache für REST APIs. Wir leisten aktive Beiträge zu dem Standard und sind jetzt Mitglied der Open API Initiative und der Linux Foundation, gemeinsam mit Branchenführern wie Google, Microsoft, PayPal und anderen.“ [bl]



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