Ein eigenes Control Panel bauen, Teil 3 15.06.2017, 00:00 Uhr

Infos zu Control Panel Items zusammentragen

Module gruppieren und in Registry gespeicherte Informationen auslesen und verwalten.
Windows zeigt mit der Systemsteuerung (Control Panel), wie sich unterschiedliche Verwaltungsaufgaben, etwa Hardware-Komponenten (Audio- und Grafikkarten) oder auch Spezialanwendungen (zum Beispiel Antivirenprogramme, Firewalls, Multimedia-Anwendungen), übersichtlich in einem kompakten Programm bündeln lassen. Dieses Konzept übernimmt das Windows-Forms-Steuerelement namens ControlPanelCtl, das in dieser kleinen Artikelserie, deren dritten Teil Sie gerade lesen, entwickelt wird. Die Besonderheit der Eigenentwicklung: Die Komponente unterstützt nicht nur die systemeigenen Schnittstellen für Verwaltungsmodule, sondern zusätzlich auch benutzerdefinierte Verwaltungsobjekte, die sich optional selbst registrieren und einem objektorientierten Programmieransatz folgen. Bevor im Detail gezeigt wird, wie Sie die in .NET erstellten Verwaltungsobjekte umsetzen und bereitstellen, wird zunächst beschrieben, wie Sie registrierte Verwaltungsmodule erkennen und an das Con­trolPanelCtl binden. Dies erfolgt zum Zugriff auf
  • CPL- (native DLLs mit der Funktion CPlInit als Einsprungspunkt), siehe [1] und [2],
  • EXE- (registrierte native oder verwaltete Anwendungen, die in der Systemregistrierung angemeldet werden) und
  • DLL-Verwaltungsmodule (verwaltete Anwendungen mit benutzerdefiniertem Verwaltungsinterface).

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