Arbeiten in verteilten Teams 13.01.2020, 00:00 Uhr

Getrennt marschieren, vereint schlagen

Arbeiten zu Hause irgendwo auf der Welt – worauf müssen verteilte Teams achten?
(Quelle: Foto: Shutterstock / thenatchdl)
Vor knapp zehn Jahren, 2010, haben Cali Ressler und Jody Thompson in ihrem Buch die Idee einer „Results-Only Work Environment“ (kurz ROWE) vorgestellt [1]. Der Begriff beschreibt eine Arbeitsweise, bei der nicht zählt, wann oder wo gearbeitet wird, sondern nur, ob die gewünschten Ergebnisse erzielt werden oder nicht. Dass zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten grundsätzlich nur für solche Teams funktionieren kann, die gemeinsam an einem virtuellen Produkt arbeiten, ist offensichtlich, doch etwas anderes fordern die beiden Autorinnen mit ROWE auch gar nicht.
Das klingt radikal, revolutionär, verlockend – und zugleich auch furchteinflößend und kompliziert in der Umsetzung. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigt, stößt rasch auf Fragen nach der fairen Bewertung von Arbeit und zahlreiche andere praktische Probleme. Dabei wäre ein solches Arbeiten in der Theorie so schön.

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