Zenkit 04.10.2019, 15:05 Uhr

Struktur für überfüllte Kanban Boards

Das jüngste Update für das Projektmanagement-Tool Zenkit bietet eine neue Hierarchieansicht, welche dasKernproblem von Kanban orientiertem Arbeiten lösen könnte.
(Quelle: Zenkit.com )
Digitale Kanban Boards sind eine populäre Methode des agilen Projektmanagements. Insbesondere große Teams mit umfangreichen Projekten stoßen jedoch schnell an deren Grenzen. Bisher leiden Kanban Boards darunter, dass bei häufigem Gebrauch zu viele Karten im Board existieren. So geht schnell die intuitive Übersicht verloren, eigentlich einer der Hauptvorteile von Kanban Boards. Aktuell existiert auf dem Markt keine wirkliche Lösung für dieses Problem. Stattdessen wird versucht, es mittels anderer Funktionen wie beispielsweise Work-in-Progress (WIP) Limits, Checklisten oder Labels zu umschiffen.
Ursprünglich lag der Fokus des jüngsten Zenkit-Updates auf der Hierarchieansicht mit Haupt- und Teilaufgaben. Diese Funktion wurde von Zenkits Kunden schon lange gewünscht. Das wahre Potential des Updates hat das Zenkit Team allerdings erst in der internen Testphase erkannt. Zu den eigentlich Funktionen sind deshalb zwei neue “Hierarchische Filter” hinzugekommen. Mit deren Hilfe sich Kanban Boards auf ganz neue Weise verstehen lassen. Der “Hauptpunkte-Filter” ermöglicht es dem Nutzer, das Kanban Board nach einem gewissen Level an Haupt- oder Teilaufgaben zu filtern. Der Nutzer kann so entscheiden, ob er sich nur bestimmte detaillierte Einsichten anzeigen lassen oder den kompletten Workflow im Blick behalten möchte. Der “Aufgaben-Fokus-Filter” reduziert das Board auf Aufgaben, die in Relation zueinander stehen. Auf diese Weise werden Synergien im Projekt klar sichtbar.“Es ist ein echter Glücksfall, dass wir durch Zufall auf die Lösung für ein Problem gestoßen sind, das so viele Teams mit Kanban Boards erfahren.” ​ so Zenkit CEO Martin Welker.
Das neue Update enthält die folgenden Funktionen:Haupt- und Teilaufgaben,
  • Hierarchieansicht,
  • Hierarchien in Mind-Maps,
  • Zwei neue Arten von ​Hierarchie-Filtern,
  • Automatisches Abhaken ​ aller Teilaufgaben, wenn die Hauptaufgabe als​ ​ "erledigt"​ ​ markiert wird,
  • Rekursive Formeln, mit denen Werte in Teilaufgaben aggregiert werden können.
Eine weitere Neuerung, von der vor allem Unternehmenskunden des Projektmanagement-Tools profitieren: Mitarbeiter-Zugänge können ab sofort mit Hilfe von Identity Providern durch SAML-basiertes SSO und SCIM leichter organisiert werden.


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