Anforderungsmanagement 15.06.2017, 00:00 Uhr

Conway und Anforderungen

Wie sich das Gesetz von Conway auf die Erhebung und Gliederung von Anforderungen auswirkt und wie Sie damit umgehen.
Sicher haben Sie sich bei der Nutzung von Produkten des einen oder anderen Herstellers schon einmal gewundert, warum diese nicht kompatibel zueinander sind oder warum sie nicht so interagieren, wie Sie sich das erhofften. Zudem gibt es Fälle, bei denen Produkte so konstruiert sind, dass im Schadensfall viel mehr Baugruppen getauscht werden müssen, als vom Schaden betroffen sind. Diese und ähnliche Auswirkungen können ein Ergebnis der Kommunikationsstruktur der Organisation sein, welche die Produkte entwickelt hat. Es hat sich gezeigt, dass die Kommunikationsstrukturen einer Entwicklungsorganisation sich immer auch in deren Produkten wiederfinden. Als Folge davon können ­bestimmte Baugruppen sehr stark miteinander verwachsen oder eben einzelne Produkte desselben Herstellers inkompatibel zueinander sein. Diesen Umstand hat der amerikanische Informatiker Melvin Edward Conway beobachtet und analysiert. Conways Beobachtungen sind nun im Allgemeinen als Conways Gesetz [1][2] bekannt. Zusammengefasst sagt es aus, dass sich die Kommunikationsstrukturen einer Organisation immer auf die Strukturen deren Produkte auswirken.

Separate Entwicklungsteams

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