Trendberufe 2017
28.12.2016, 12:12 Uhr

Jobs mit besten Zukunftsaussichten

Laut einer Untersuchung von Gehalt.de gehören zu den Trendberufen 2017 neben dem Dauerbrenner Ingenieur für Luft- und Raumfahrt auch eSports-Manager, Software Entwickler für Virtual-Reality-Anwendungen, Robotik-Ingenieure sowie Lehrer für Naturwissenschaften.
(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rCRa_l8YZ7k)
Die Gaming-Branche boomt und die Umsätze im eSport-Segment (Electronic Sports) sind am Explodieren. Live-Events werden aufgrund der hohen Zuschauerzahlen in Fußballstadien ausgetragen und die Einschaltquoten im Internet sind ein Traum für jeden Werbetreibenden. Ein Trendberuf für 2017 ist damit der eSports-Manager, der vom Community- bis zum Projektmanagement als Allrounder eingesetzt wird. Das Gehalt ist aufgrund der noch wenigen Beschäftigten in diesem Bereich nur schwer zu ermitteln. Es liegt auf einem ähnlichen Niveau wie das eines Online Marketing Managers und damit bei durchschnittlich 43.041 Euro.
Mit Virtual Reality-Brillen blicken wir in eine neue Welt. Spiele und Anwendungen geschehen um den Nutzer herum. Diese Technologie ermöglicht ein ganz neues Erlebnis. „Virtual Reality hat in den letzten Jahren deutlich Fahrt aufgenommen. Damit werden in diesem Bereich immer mehr Softwareentwickler gesucht“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Das Durchschnittsgehalt für Frontend Developer liegt bei 42.792 Euro.

Der Trend geht in Richtung computergesteuerter Prozesse. Fließbandroboter gehören längst zum Repertoire modernen Industrieunternehmen. Doch die Robotik geht weiter: Kassier- und Kanalarbeiten oder das Amt des Gerichtsschreibers könnten laut neuesten Studien in Zukunft von Robotern übernommen werden. Dies wiederum erfordert spezialisierte Ingenieure, die sich dem Fach „Robotik“ widmen und die Arbeitskräfte von morgen erschaffen. Ihr durchschnittlicher Verdienst liegt bei 52.443 Euro.

Außerdem finden sich auf der Liste der Trendberufe 2017 der Ingenieur für Luft- und Raumfahrt, er verdient im Schnitt 67073 Euro und etwas überraschend der Lehrer für Naturwissenschaften. Die Begründung: In Deutschland herrscht Lehrermangel – vor allem für naturwissenschaftliche Fächer. Bundesweit suchen die Länder nach ausgebildeten Lehrkräften, die jungen Menschen Mathematik, Physik, Chemie und Biologie beibringen. Immer öfter steht auch Informatik auf dem Lehrplan. Das Gehalt für Lehrer an öffentlichen Schulen ist tariflich geregelt und erhöht sich mit steigender Berufserfahrung. Der Lohn eines Gymnasiallehrers liegt bei etwa 58.945 Euro. [bl]




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