Angular Universal 20.04.2017, 00:00 Uhr

Sturm auf den Server

Die neu geschriebene Angular-Version bringt Client und Server näher zusammen.
Frameworks zum Entwickeln von Single-Page-Anwendungen (SPA) für das Web erlauben die Implementierung dynamischer Webanwendungen als „Rich Client“. Dabei kommen oft Entwurfsmuster nach dem Schema Model-View-Controller (MVC) zum Einsatz. Vereinfacht dargestellt wird für die Sicht (View) die Syntax der Hypertext Markup Language (HTML) erweitert, etwa durch Mittel zur Datenbindung, wie es zum Beispiel von XAML (Extensible Application Markup Language) der Windows Presentation Foundation (WPF) und Silverlight bekannt ist. Das SPA-Framework analysiert die so entstehende HTML-Vorlage, setzt die durch den Controller bereitgestellten Werte in der Benutzeroberfläche ein und aktualisiert zudem die angezeigten Daten, wenn sich Änderungen im Modell ergeben.
Bereits die Angular-Vorgängerversion AngularJS erfreute sich größter Beliebtheit. Der Aufschrei unter den Entwicklern war groß, als die Angular-Teammitglieder Igor Minar und Tobias Bosch auf der ng-europe 2014 in Paris eine neue Ver­sion des Frameworks ankündigten, die sich von ihrem Vorgänger grundlegend unterscheiden sollte. Diese Änderungen des Konzepts machen in vielen Fällen das Neuschreiben einer AngularJS-Anwendung erforderlich, wenn diese auf Angular 2 und höher portiert werden soll. Allerdings ist die neue Ausgabe dank der geänderten Basis deutlich flexibler und glänzt mit einem besseren Laufzeitverhalten, optimierter Mobilfähigkeit und einer flacheren Lernkurve.

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