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Webapplikationen mit Docker und Docker Compose 16.08.2021, 00:00 Uhr

Ab in den Container

Container sind aus der Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken. Dieser Artikel zeigt, wie Sie eine Webapplikation in den Container bringen.
Früher, als es im Web noch Forms gab, waren Webapplikationen technologisch überschaubar: HTML, ein bisschen CSS, eine Prise JavaScript und serverseitiger Code. Noch ­eine Datenbank dazu, und fertig. Das Deployment einer ­solchen Applikation war ebenfalls überschaubar: Alles auf ­einen Webserver hochladen und die Datenbank aktualisieren – das hat man sich eventuell sogar noch freitags getraut.
Aber die Welt hat sich verändert. Die Anforderungen an Webapplikationen sind gestiegen, und auch die Technologielandschaft ist vielfältiger geworden. Webclients sind heute gerne SPAs, die ein komplett eigenes Ökosystem aufweisen, viele Applikationen kommen nicht mehr mit einer einzigen SQL-Datenbank aus, sondern verwenden spezielle Lösungen für Bilder, Caching und Daten. Die Aufgaben und Integrationen im Back­end sind vielfältiger geworden, sodass man auch hier nicht mehr unbedingt mit einer Lösung arbeitet, sondern die Aufgaben verteilt. Wenn man das tut, braucht es auch eine Kommunikation zwischen den Systemteilen. Man hat also Webserver für statischen Inhalt und daneben mehrere Applikations- und Datenbankserver. Ein ganzes Softwaresystem. Das Deployment eines solchen Systems ist eine ganz andere Hausnummer als die Webapplikation zu Großmutters Zeiten.

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