Microservices mit Service Fabric Mesh 17.12.2018, 00:00 Uhr

Polyglott und ohne Server

Dank Service Fabric Mesh lassen sich Microservices mit Azure erstellen und betreiben.
Microservices werden seit einigen Jahren als Allzweckwaffe gegen gängige Architekturprobleme angepriesen. Schnell zeigte sich, dass sie ihre ­eigenen Stolpersteine mit sich bringen. Die Azure-Plattform unterstützt Microservice-Applikationen auf verschiedene Weise. Neben Azure Kubernetes Services (AKS, [1]) empfiehlt sich Azure Service Fabric [2] für diese Aufgabe. Service Fabric ist die Basis vieler Dienste von Microsoft wie CosmosDb, Skype for Business oder IoT Edge und bildet das Rückgrat des Azure-Angebots. Diese Dienstebasis lässt sich auch für eigene Microservice-Architekturen einsetzen. Auf der Build-Konferenz 2018 hat Microsoft nun ein weiteres Produkt angekündigt: Service Fabric Mesh.
Service Fabric bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten. Auf der einen Seite stehen umfangreiche Programmier-APIs für zustandslose (stateless) und zustandsbehaftete (stateful) Dienste, Partitionierungen und einen Naming-Service zur Verfügung [3][4]. Gleichzeitig ist Service Fabric aber auch ein mächtiges Orchestrierungswerkzeug und unterstützt – ähnlich wie Kubernetes – Docker-Container. Funktionen wie Rolling Update ermöglichen einen 24/7-Betrieb.

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