Quelle: dotnetpro
Azure App Config, Teil 2 18.01.2021, 00:00 Uhr

Schalt mich ein, schalt mich aus

Continuous Delivery verlangt ein kontrolliertes Ausrollen neuer Features. Dabei können Feature Flags helfen. Azure App Configuration verwaltet diese zentral in der Cloud.
Der Azure-Dienst App Configuration wurde bereits im ersten Teil dieser Serie [1] beleuchtet. Dabei ging es um Konfigurationseinstellungen auf Anwendungsebene im Allgemeinen: Wo sollen Dateien gespeichert werden, in welchem Intervall sollen bestimmte Aktionen durchgeführt werden und so weiter. Auch auf das Speichern von sensiblen Informationen wie zum Beispiel Connection Strings wurde eingegangen. Im Zuge dessen wurde bereits eine Instanz des Dienstes erstellt. Um die folgenden Beispiele nachvollziehen zu können, ist es sinnvoll, diese Schritte zu rekapitulieren. Der Quellcode des Beispiels zu beiden Teilen findet sich unter [2]. Ein Azure Key Vault ist für diesen Teil der Serie nicht erforderlich.
Der vorliegende Teil der Serie nimmt eine spezielle Art der Konfiguration unter die Lupe: das Feature Flag. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine binäre Einstellung, ein Feature kann aktiviert sein oder eben nicht. Trotzdem unterscheiden sich Feature Flags in ihrer Semantik von anderen Einstellungen: Sie beziehen sich nicht auf einen bestimmten Punkt in der Software, sondern oft auf einen vertikalen Schnitt durch das gesamte System. So ist ein neues Feature in vielen Fällen mit einer Anpassung oder Neuerstellung der Benutzeroberfläche verbunden. Die entsprechende Anwendungslogik muss implementiert werden, und auch die Datenbank muss angepasst werden. Alle diese Aspekte schaltet ein Feature Flag ein oder aus.

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