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Microsoft Common Data Service 16.11.2020, 00:00 Uhr

Teilen und herrschen

Das eine unternehmensweite Datensystem ist Geschichte. Eine Integrationsschicht fasst heute verschiedene Datenspeicher zusammen.
Microsoft Ignite Konferenz 2018: Microsoft, Adobe und SAP verkünden die Open Data Initiative [1]. Die Daten, welche die Produkte der drei Hersteller erzeugen, sollen in einem gemeinsamen Schema, frei von Schnittstellen und Transformationen, miteinander verwendet werden können. Mehr noch: Die Beteiligten definierten einen neuen Schemastandard – das Common Data Model (CDM) [2]. Dieses Datenmodell ist Open Source – auf GitHub publiziert – und offen für Erweiterungen des Basisschemas. Möglichst viele Anbieter sollen aufspringen und den CDM-Standard unterstützen. So weit die Kurzfassung. Aber was bedeuten diese Initiative und diese neue Datenkonvention nun konkret?
Das Common Data Model – also das „allgemein gebräuchliche Datenmodell“ – gibt ein gemeinsames grundlegendes Schema für Geschäftsdaten vor, den kleinsten gemeinsamen Nenner, von dem aus dann individualisiert werden kann. In Bild 1 sind dieses Basisschema und die Entitäten (die einzelnen Datenobjekte) zu sehen, die darin definiert sind. Das Schema selbst ist dabei hierarchisch aufgebaut. Ausgehend von „Kern“-Entitäten, wie Task, Account und anderen, gliedern sich die Datenobjekte in Bereiche, die grob den Teilen der Wertschöpfungskette und den großen Geschäftsprozessen eines Unternehmens entsprechen: Sales, Service, Finance, Marketing, Supply Chain und weitere.

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