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Semantisches Web, Teil 3 18.05.2020, 00:00 Uhr

Vom Modell zur Datenbank

Beim Erstellen eines Modells für eine Graph-Datenbank hilft das Tool Protégé bei ­Axiomen, Objekteigenschaften, Individuals, Annotationen und Internationalisierung.
Die Grundlagen des „Semantischen Web“ hat die dotnetpro in den beiden zurückliegenden Ausgabe 4/2020 und 5/2020 vorgestellt: Im ersten Teil waren das die Standards RDF und OWL, Klassenhierarchien, Taxonomien, Data- und Object-Eigenschaften mitsamt ihren Einschränkungen und semantischen Metadaten, Individuals, die eigentlichen Objekte in einer semantischen Graph-Datenbank, Reasoner, die für die Konsistenz der Daten sorgen, und die Inferenz, die logische Schlussfolgerungen und damit das maschinelle Lernen ermöglicht [1].
Nach diesen technischen Grundlagen führte der zweite Teil in die praktische Arbeit mit Ontologien ein, also das Erstellen eines semantischen Datenmodells, wobei als Werkzeug die Software Protégé zum Einsatz kam [2]. Gezeigt wurde, wie Sie mit Protégé Klassen, Eigenschaften, Individuals und Annotationen verwalten, wie Sie Schemata und Klassifizierungen umsetzen, wie Sie Restrictions einsetzen und den Reasoner nutzen und wie Sie Modelle importieren und exportieren. Im vorliegenden dritten Teil geht es nun darum, wie diese Modelle mit einer semantischen Graph-Datenbank synchronisiert und dort für das Wissensmanagement verwendet werden. Er schließt ohne Umschweife an den zweiten Teil an.

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