Quelle: dotnetpro
Optionen für einen Umstieg von WCF, Teil 1 14.10.2019, 00:00 Uhr

WCF ist tot! Und was jetzt?

.NET 5 soll ab 2020 alles vereinen: eine Runtime und ein Framework für alle Plattformen. Nicht weitergeführt wird darin allerdings WCF. So sehen die Alternativen aus.
Am 6. Mai 2019 hat Microsoft bekannt gegeben, wie es mit dem .NET Framework und .NET Core weitergehen soll [1][2]. Und das hört sich erst mal nicht schlecht an: Die Zukunft von .NET ist .NET Core und die Zukunft von .NET Core heißt .NET 5. Das bedeutet im Klartext, dass .NET Framework 4.8 die letzte Version der Anfang 2002 erstmals vorgestellten Plattform ist. Und es bedeutet, dass .NET 5 der Nachfolger von .NET Core 3.0 wird. Geplant ist das erste Release von .NET 5 für November 2020, danach soll es jedes Jahr ein Release geben. Die jeweils geraden Versionsnummern werden dabei Long Term Support (LTS) bieten.
So weit, so gut. Das seit der Einführung von .NET Core 1.0 im November 2014 gespaltene .NET-Ökosystem wird nun also wieder zu einer einheitlichen Version zusammengeführt. Dabei soll laut Microsoft all das Gute von .NET Core beibehalten werden. Gleichzeitig soll durch die Vereinheitlichung alles einfacher werden und .NET 5 soll eine breitere Zielgruppe abdecken. Doch wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten. Bereits in .NET Core 3.0 werden keine Features aus dem .NET Framework mehr übernommen. Und mit dem Ende des .NET Frameworks als solchem werden auch Teile, die es bis dato nicht nach .NET Core geschafft haben, nicht mehr portiert und weiterentwickelt.

dotnetpro

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