Serverseitiges Rendern mit ASP.NET Core 2.x 18.06.2018, 00:00 Uhr

Der neue Rasierapparat

Die Razor Pages sind der Nachfolger von MVC in der Welt von ASP.NET Core.
Die erste Dekade der Webentwicklung mit .NET war beherrscht von ASP.NET Web Forms mit seinen Websteuerelementen. Diese waren oft schwerfällig und entzogen dem Entwickler teilweise die Kontrolle über die HTML-Ausgabe. 2009 führte Microsoft das Framework Model View Controller (MVC) ein, das keine Websteuerelemente mehr vorsah und die Kompetenzen in View (.cshtml-Datei) und Controller (.cs-Datei) trennte. Wieder acht Jahre später hat Microsoft 2017 mit ASP.NET Core 2.0 abermals ein neues Modell eingeführt und es „Razor Pages“ genannt.
Der Name ist unglücklich gewählt. Der Autor stellte in vielen Kundengesprächen immer wieder fest, dass diese Bezeichnung andere Assoziationen weckt als beabsichtigt: „Razor Pages machen wir schon seit vielen Jahren“, war immer wieder die Aussage. Damit meinen die Gesprächspartner, dass sie die Razor-­Syntax (@Model, @Html, @{ … } et cetera) in

ASP.NET MVC verwenden. Mit Razor Pages meint Microsoft aber nicht Razor in ASP.NET MVC, sondern ein völlig neues Modell für den Seitenaufbau und den Seitenwechsel, das aber eben auch Razor-Syntax verwendet.

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