Bezahlen im Web 16.07.2018, 00:00 Uhr

Jetzt wird abgerechnet!

Mit dem Payment Request API Käufe in Onlineshops und Progressive Web Apps abrechnen
Wenn Sie oft im Internet einkaufen, kennen Sie vermutlich folgendes Problem: Bei verschiedenen Onlineshops müssen Sie immer wieder Adress- und Zahlungsdaten angeben, auch wenn sich diese so gut wie nie ändern. Die Eingabeformulare – im E-Commerce-Jargon als Checkout-Formular bezeichnet – sind je nach Shop anders aufgebaut und manchmal auf mobilen Geräten gar nicht sinnvoll zu bedienen. Da wundert es kaum, dass viele potenzielle Kunden mitten im Bezahlvorgang abspringen. Um diesem Problem zu begegnen, hat das Webkonsortium W3C das Payment Request API konzipiert [1]. Mit seiner Hilfe lassen sich Adress- und Zahlungsdaten beim Browserhersteller hinterlegen, sodass der Anwender sie nicht jedes Mal neu eintippen muss. Ist der Browser mit einem Account des Anwenders verknüpft, so liegen diese Daten oft ohnehin bereits vor. Die passende grafische Nutzeroberfläche steuert der Browser ebenfalls bei. Damit stellt sich der Prozess über sämtliche Websites hinweg konsistent dar und kann für die verschiedenen Geräteformen optimiert werden. Im Idealfall verkürzt sich der Bezahlvorgang auf den Klick eines Bestätigen-Buttons, wie Bild 1 zeigt. Das könnte die Zukunft des E-Commerce sein.
Das Bezahlfenster des Payment

Request API in der Mobilausgabe

von Google Chrome (Bild 1)

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