SPA mit React und Typescript, Teil 1 13.01.2020, 00:00 Uhr

Von null auf 100 Prozent

Eine moderne Single-Page-Applikation entwickeln: Neben einer Einführung behandelt dieser Teil der Artikelserie Datenlisten, Formulare und die Backend-Anbindung.
(Quelle: Autor)
Noch sehr gut erinnere ich mich da­ran, wie es in den 2000er Jahren modern war, JavaScript im Browser der eigenen Wahl (meistens Netscape) komplett abzuschalten. Aus Sicherheitsgründen oder der Performance wegen. Auch konnte man als Webagentur noch damit Werbung machen, Internetauftritte komplett ohne JavaScript zu entwickeln. Quasi zu 100 Prozent auf dem Server gerendert. Damals war das ein „Qualitätssiegel“.
Seitdem hat sich die Welt ein wenig gedreht: Webseiten wie Google, moderne Single-Page-Applikationen wie Twitter, Facebook oder ganze Anwendungen wie Office 365 mit seinen Online-Versionen von Word, PowerPoint und Excel kommen ohne JavaScript nicht mehr aus. Noch schlimmer: Der Frontend-Part ist komplett in JavaScript geschrieben. Im Back­end schlummert nur noch ein REST- oder GraphQL-API, das „headless“ Daten für das Frontend liefert. Der Trend, ganze Frontends in JavaScript zu schreiben, macht beim Browser nicht halt. VS Code, Skype, Slack, Teams laufen auf dem Desktop und sind komplett in JavaScript geschrieben. Dank Electron ist das möglich. Auch so einige iOS- und An­droid-Apps, darunter Facebook und Instagram, sind teilweise oder vollständig in JavaScript geschrieben und teilen sich sogar mit ihren Web-Apps die gleiche Codebasis. Undenkbar, wenn man an die 2000er-Jahre denkt.

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