Distributed Application Runtime 17.08.2020, 00:00 Uhr

Virtual Actors mit Dapr

Aktorenprogrammierung muss nicht kompliziert sein: Von null auf 100 mit Dapr-Actors.
(Quelle: Autor)
Bei langlebiger Software stellt eine hohe und schwer zu ­beherrschende Komplexität die größte Herausforderung dar. Fortschreitende Digitalisierung erhöht die Komplexität zusätzlich, da sie eine tiefe Vernetzung der verschiedenen Systeme mit sich bringt. Hierdurch wird die fachliche Komplexität noch um die Komplexität verteilter Systeme erweitert. Negativen Seiteneffekten wie etwa hohen Wartungskosten begegnen wir mit guter Softwarearchitektur und der Verwendung von Patterns und Best Practices.
Eine Möglichkeit zur Reduzierung der Risiken komplexer Software bietet das Aktorenmodell (Actor Model). Dieses ­Programmiermodell wurde bereits 1973 von Carl Hewitt ­erfunden und beschreibt, wie Objekte (im weiteren Verlauf ­Aktoren genannt) eigenständig handeln und lediglich über Nachrichten miteinander asynchron kommunizieren [1]. Die Nachrichten in einem Aktor werden immer sequenziell abgearbeitet, da ein Aktor immer „single threaded“ ist. Mit der Verbreitung von WhatsApp, das in der Programmiersprache Erlang geschrieben ist und in großem Umfang das Aktorenmodell verwendet, gelangte dieses Programmiermodell wieder stärker in den Fokus der Softwarearchitektur.

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