Ethik für Maschinen 15.07.2019, 00:00 Uhr

Befehl verweigert? Test bestanden!

Handeln KI-Systeme autonom, kann das gehörig schiefgehen. Maschinenethik sorgt vor.
Wie kann man die Entscheidungen eines autonom handelnden Roboters, der mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist, so steuern, dass dessen Entscheidungen ethisch vertretbar sind? Um genau diese Frage dreht sich alles in diesem Beitrag.
In der aktuellen Diskussion um Künstliche Intelligenz ­gehen die Meinungen darüber auseinander, was darunter ­eigentlich zu verstehen sei. An den Beginn möchte ich daher eine Definition von Künstlicher Intelligenz setzen. Ich schließe mich der Definition an, die Max Tegmark, Physik-Professor am MIT, in seinem Buch vorschlägt – lesen Sie dazu den Kasten Leben 3.0). Auf Seite 80 des Buches definiert er Intelligenz zunächst als die „Fähigkeit, komplexe Ziele zu erreichen“. Anwendungen der Künstlichen Intelligenz bieten dementsprechend Werkzeuge, mit denen sich komplexe Ziele erreichen lassen. Im Kasten Grundfragen der Maschinenethik finden Sie eine Rezension des gleichnamigen Buches von ­Catrin Misselhorn.

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