Lesbarkeit von Quellcode, Teil 1 15.07.2019, 00:00 Uhr

Kommentarlos

Quellcode sollte sich selbst erklären und Kommentare überflüssig machen. Meistens wenigstens.
Ich erinnere mich noch gut: In meinem ersten Buch über das Erlernen einer Programmiersprache war das Erste, das der Leser lernen sollte, das Schreiben von Kommentaren im Quellcode. Was damals in QBasic noch mit REM gekennzeichnet wurde, ist auch heute noch Konzept und wird in jeder mir bekannten Programmiersprache gleich umgesetzt. Egal ob mit //, #, <!-- oder sonstigen Sprachbefehlen: Das Kommentieren von Quellcode lernen Entwickler „von klein auf“ und als unverzichtbar.
Aber wie unverzichtbar sind Kommen­tare wirklich? Ist es für guten Quellcode und für hohe Softwarequalität von Bedeutung, dass der Quellcode mit vielen Kommentaren versehen wird? Oder sind Kommentare eher hinderlich, oder stellen sie gar ein Problem hinsichtlich der Softwarequalität dar? Diese Frage taucht in nahezu jedem Workshop auf, egal ob es dabei um C# oder Visual Basic geht oder um andere Sprachen wie JavaScript oder TypeScript.

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