Ausnahmen, Teil 6 13.05.2019, 00:00 Uhr

Der Exception-Lifecycle

Der Lebenszyklus von Fehlern in einer Anwendung muss gut geplant sein.
Egal wie gut ein Entwickler ist und wie sorgfältig er arbeitet, er wird in der Regel nicht in der Lage sein, größere Mengen an Quellcode zu produzieren, die keine Fehler ­enthalten. Und selbst wenn es diesen perfekten Entwickler geben würde, gäbe es auf dem Weg vom Kundenwunsch über die Anforderungsaufnahme bis hin zum Projektmanagement noch genug Instanzen in der Ausführungskette, die den ­einen oder anderen Fehler begünstigen könnten. Machen wir uns nichts vor: Fehler gehören zur Softwareentwicklung einfach dazu. Die Frage ist nur: Gehen Sie mit diesem unausweichlichen Problem richtig um oder machen Sie sogar Fehler bei Ihren Fehlern?
Die letzten fünf Episoden von Davids Deep Dive haben gezeigt, wie umfangreich das Thema der Ausnahmebehandlung sein kann, was die bewährten Verfahren sind, wie sich Auswirkungen auf die Architektur verhindern lassen und so weiter [1][2][3][4][5]. Diese und die nächste Episode zum Thema Umgang mit Exceptions sollen das große Bild zur Ausnahmebehandlung abrunden und dabei erklären, warum ein Fehler zwar im Arbeitsspeicher ausgelöst und transportiert wird, im schlimmsten Fall aber erst nach einiger Zeit als Arbeitspaket auf dem Schreibtisch des Entwicklers landet. Der falsche Umgang mit Ausnahmen kann in eine sehr gefährliche Situa­tion führen, aus der Sie – wenn überhaupt – nur unter dem Einsatz von sehr vielen Ressourcen wieder herauskommen.

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