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Ein Leitfaden für Anwendungsentwickler 18.11.2019, 00:00 Uhr

Für die Privatsphäre gebaut

Schon bei Konzeption und Implementierung sollten Entwickler auf Datenschutz achten.
Bereits im Jahr 1995 verfasste Ann Cavoukian, die damalige Informations- und Datenschutzbeauftragte von Ontario, Kanada, zusammen mit der niederländischen Datenschutzbehörde und der niederländischen Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung einen Bericht, der als Grundlage für Privacy by Design (PbD) diente. Cavoukian erarbeitete sieben Grundsätze, die noch heute von einer Vielzahl von globalen Organisationen als Rahmenwerk anerkannt werden.
Die Datenschutzgemeinschaft misst PbD aktuell jedoch eine umfassendere Bedeutung zu. Wir sprechen heute von PbD als einer Reihe von Maßnahmen, die dazu beitragen, dass der Datenschutz in unsere Systeme, Anwendungen und sogar Offline-Prozesse integriert wird. Tatsächlich hat sich das erweiterte Konzept von PbD angesichts der Beschleunigung von technologischer Innovation als dauerhaft erwiesen. Dies war unter anderem ein Grund für die ­Änderungen europäischer Vorschriften und der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

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