Quelle: dotnetpro
IntelliCode 14.03.2022, 00:00 Uhr

Das intelligentere IntelliSense?

Mit IntelliCode fand die KI-unterstützte Codierung Eingang in die Entwicklungsumgebungen von Microsoft. In Visual Studio 2022 sind neue Funktionen hinzugekommen.
Die Entwicklung von Software ist primär ein manueller Prozess. Damit ist die Codierung von neuem Code sowie die Wartung von bestehendem Code gemeint. Die vielen Aufgaben rundherum sind im besten Fall automatisiert, zum Beispiel der Durchlauf von Tests, das Erzeugen einer neuen Version des Projekts und so weiter. Aber selbst durch die Unterstützung moderner Entwicklungsumgebungen mit den zahlreichen Shortcuts, kleineren Automatisierungen und Vorschlägen, zum Beispiel in Form von Snippets, ist das Codieren an sich primär manuelle Tipparbeit.
Das führt zu einem kleinen Zwiespalt. Auf der einen Seite sind Entwickler und Entwicklerinnen froh, dass das so ist. Vollautomatisierte Softwareentwicklung, wenn sie denn überhaupt jemals kommt, hätte sicherlich einen immensen Einfluss auf die Arbeitswelt und auf Arbeitsplätze. Dennoch ist jede Hilfe bei der Codierung von Quelltext gerne gesehen. Vorausgesetzt natürlich, sie ist gut gemacht. Aber weniger Code eintippen zu müssen ist seit der Erfindung von Code-Editoren ein wichtiges Ziel. Dabei tippen wir eigentlich auch jetzt schon nicht allzu viel in unserer täglichen Arbeitszeit. Tatsächlich verbringen Entwickler nur einen kleineren Teil des Tages mit dem Tippen von neuem Code oder mit der Wartung von bestehendem.

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