Quelle: dotnetpro
dojoLösung: Eine generische Lösung 15.03.2021, 00:00 Uhr

Import – Export

Meist ist es vorteilhaft, bei der Umsetzung von Anforderungen auf generische, superflexible Ansätze zu verzichten. Diesen Monat ging es um das Gegenteil: maximale Flexibilität.
Im zurückliegenden Monat konnte ich endlich mal wieder aus dem Vollen schöpfen und eine maximal flexible Lösung mit Plug-ins, Interfaces, Dependency Injection und einer Reihe von NuGet-Paketen umsetzen. Wir Entwickler lieben es bekanntlich, generische Lösungen zu basteln, die auf alle jemals möglicherweise kommenden Anforderungen vorbereitet sind. Wir sind ja so schlau, dass wir alle zukünftigen Anforderungen vorwegnehmen könnten, wenn man uns nur endlich ließe …
Okay, genug der Träumerei. In der Praxis kann ich davon nur deutlich abraten. Die zusätzliche Flexibilität muss schließlich genauso automatisiert getestet werden wie eine „Karo einfach“-Lösung. Ferner muss die gesamte zusätzliche ­Flexibilität auch weiterhin gepflegt werden. Insofern entstehen in aller Regel lediglich höhere Kosten, ohne dass jemals ein nennenswerter Vorteil dabei herausspringt. Die Investi­tion wird nicht realisiert.

dotnetpro

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