Quelle: dotnetpro
Ein eigenes Steuerelement für Webinhalte, Teil 10 13.06.2022, 00:00 Uhr

Google-Chrome-Bookmarks

Für den Umstieg auf die Chromium-Engine bietet es sich zunächst an, die bestehenden Lesezeichen von Google Chrome zu importieren.
In den vorangegangenen Folgen dieser Artikelserie wurde ein Webbrowser-Steuerelement namens BrowserCtl realisiert, das auf dem Windows-Forms-Steuerelement WebBrowser – und damit auf der Engine des Internet Explorer – basiert und mit einer erweiterten Benutzerumgebung ausgestattet wurde. Im Anschluss daran wurden eigenständige Steuerelemente entwickelt, mit deren Hilfe Sie die Favoriten des Internet Explorer einlesen und komfortabel zur Auswahl bereitstellen [1]. Zusätzlich wurde eine Funktion implementiert, um selbst Favoriten im Internet-Explorer-Format anzulegen.
Auch Google Chrome stellt Funktionen zur Anlage und Verwaltung von Favoriten bereit. In Chrome werden die Favoriten über Lesezeichen (Bookmarks) verwaltet (Bild 1). Um Zugriff darauf zu erhalten, nutzen Sie die Menüfunktionen – siehe [2] und [3]) –, die durch Anwahl der drei Punkte im rechten oberen Bereich der Adressleiste angeboten werden. In diesem Menü werden die Lesezeichen im gleichnamigen Untermenü strukturiert und ordnerbasiert angezeigt. Verglichen mit der Strukturansicht im Internet Explorer ist diese Menüansicht allerdings weniger übersichtlich und zudem schwerer zu handhaben. Ein permanentes Anzeigen des Menüs wird nicht unterstützt. Es fehlt zudem das wahlweise und parallele Offenlegen mehrerer Ordnerinhalte. Aus diesem Grunde sollen die Lesezeichen von Google Chrome später auch mit dem Internet Explorer verwaltet werden. Bevor es allerdings so weit ist, sind zunächst die Lesezeichen einzulesen und zu importieren.

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