Ein eigenes Control Panel bauen, Teil 6 18.09.2017, 00:00 Uhr

Das Interface

Für die Definition eigener Verwaltungsobjekte richten Sie zunächst eine Schnittstelle ein.
Mit Plug-ins heften Sie nicht nur funktionale Erweiterungen an bestehende Programme, Sie machen darüber auch benutzerdefinierte Verwaltungsobjekte in eigenen Programmen verfügbar. Die allgemeine Codierung von Plug-ins wurde bereits in [1] und [2] beschrieben. Informationen zur Verarbeitung von Systemsteuerungsmodulen und deren Registrierung finden Sie in [3] bis [7], genauso wie das Offenlegen von Funktionalitäten in einem eigenen Verwaltungsprogramm. Bleibt die Umsetzung eigener Verwaltungsmodule, die Sie optional registrieren und damit auch für die Systemsteuerung von Windows freigeben können. Hier ein Überblick zum Plug-in-Projekt:
  • Plug-in-Ordner. Alle Plug-ins mit Verwaltungsobjekten sollen in einem einheitlichen Ordner verwaltet werden. Der Ordner soll variabel sein, um nachträgliche Änderungen über das Verwaltungsprogramm zu unterstützen. Gegebenenfalls bauen Sie das Programm später so aus, dass man den Pfad in der Registrierung oder einer Konfigurationsdatei ablegen kann. In der Grundfassung finden die Erweiterungen im Unterordner \Plugins des Verwaltungsprogramms Platz.
  • Plug-in-Interface. Um eine einheitliche Verarbeitung und Funktionalität der Plug-ins zu garantieren, wird eine Schnittstelle (Interface) für Plug-ins vordefiniert. Diese trägt im Beispielprogramm den Namen IControlPanelConnection. Das Interface wird in eine Klassenbibliothek (DLL) ausgelagert und nicht in das Verwaltungsprogramm (ExtendedControlPanel) eingebunden. Das Interface wird von der Verwaltungsanwendung und allen Plug-ins per Verweis angebunden. Damit ist kein direkter Verweis auf die Verwaltungsanwendung erforderlich und Plug-ins lassen sich folglich auch eigenständig ausführen. Für alle Plug-ins wird ein ausführbares Programmformat gewählt (hier exe).
  • Registrierung. Alle Plug-ins definieren Eigenschaften und Methoden, über die eine spätere Registrierung möglich ist. Erst nach einer Registrierung lassen sich die Plug-ins auch an die Windows-Systemsteuerung binden.
  • Bearbeitungsformulare. Die Funktionalität der Plug-ins wird über Formulare offengelegt. Die Anzahl der Formulare und auch deren Aufbau sind variabel und die Formulardefini­tionen erfolgen über die Plug-ins. Jedes Plug-in besitzt ein Hauptformular, über das sich später die optionale Anbindung an die Systemsteuerung realisieren lässt. Die Klassenbibliothek mit dem Plug-in-Interface macht allgemeine Formulare für die spätere dynamische Anzeige der per Plug-in

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