Microsoft SharePoint und Microsoft Flow 13.11.2017, 00:00 Uhr

Freu(n)de wider Willen

Oder warum ich SharePoint nicht mehr so schlimm finde wie früher.
Eine ganze Weile hat mich das S-Wort ziemlich genervt. Nein, nicht das Wort, sondern SharePoint. Vor einigen Jahren hat Microsoft SharePoint als das Wunderheilmittel schlechthin verkauft und als Anwendungsplattform angepriesen. Es gab fast nichts, was man damit nicht machen können sollte, und es gab fast nichts, für das Kunden SharePoint nicht verwendet hätten. Zum Beispiel durfte die Plattform als Content-Management-System für Websites dienen. Ich habe mehrere solcher Projekte aus einiger Distanz beobachten dürfen. Es waren sehr schwere Geburten, sehr teure obendrein. Glücklich geworden sind maximal die Lieferanten, die sich damit eine goldene Nase verdient haben, ein im Kern gutes Produkt so lange zu verdrehen, bis es den geforderten Anforderungen mehr schlecht als recht genügte.
In der Blütezeit haben wir selbst einen kleinen SharePoint-Dienstleister übernommen, auch um unser Know-how zu stärken. Wirklich warm geworden mit SharePoint sind wir dennoch nie. Selbst Microsoft-Mitarbeiter berichten von einem schwierigen Verhältnis zu SharePoint als Alleskönner.

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