Quelle: dotnetpro
Erweiterte Funktionen für den Windows-Dateimanager, Teil 5 13.06.2022, 00:00 Uhr

Registry Connection

Um benutzerdefinierte Verzeichnisfunktionen für den Windows Explorer bereitzustellen, ist eine Anbindung an die Systemregistrierung erforderlich.
Die vorangegangene Folge dieser Artikelserie [1] hat gezeigt, wie für das zunächst eigenständig entwickelte Hilfsprogramm mit dem Namen DrivesFolderFilesTool (siehe [2] bis [4]) mithilfe des Tools RegisterExplorerFunctions die grundlegenden Methoden zur Registrierung und Deregistrierung von Funktionsgruppen im Windows Explorer bereitgestellt werden. Um die Funktionsgruppen für Laufwerke, Verzeichnisse, Dateien, Programme und den Papierkorb geordnet einzurichten und wieder zu entfernen, werden im Folgenden jeweils gesonderte Methoden definiert, die später auch im Verbund (de-)registrierbar sind. Der Vorteil ist, dass Sie später auch Befehle offenlegen können, die immer nur ganz bestimmte Funktionsbereiche verfügbar machen.
Um alle Verzeichnisfunktionen zu registrieren, verwenden Sie die Methode RegisterFolderFunctions (Listing 1). Diese macht jede Verzeichnisfunktion in der Funktionsgruppe "Erweiterte Verzeichnisfunktionen" verfügbar (zum Beispiel Verzeichnis kopieren/verschieben/löschen, Datei- und Unterverzeichnisanzahl abfragen, Unterverzeichnisgrößen ermitteln, Verzeichnisstrukturen kopieren). Die Funktionsgruppe selbst sowie die untergeordneten Funktionen werden hier dem shell-Schlüssel folder\shell zugewiesen, der sich im Hive HKEY_CLASSES_ROOT befindet. Die Funktionsgruppe und die untergeordneten Funktionen erscheinen dementsprechend nur dann, wenn Sie das Kontextmenü zu einem Ordner mit der rechten Maustaste anwählen. In Bild 1 sehen Sie den Menüaufbau sowie die jeweils zugewiesenen Bildsymbole.

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