Microsoft 15.03.2021, 09:30 Uhr

IntelliSense-Verbesserungen in VS 2019

Im Laufe der nach und nach veröffentlichten Versionen von Visual Studio 2019 hat Microsoft viele Verbesserungen an C++ IntelliSense vorgenommen.
(Quelle: Microsoft.com )
In einem Beitrag auf Microsofts devblog hat Microsoft-Mitarbeiter Will Buik die Highlights der Neuerungen gesammelt und stellt sie im Detail vor. Seine Sammlung soll zeigen, wie Visual Studio 2019, das Schreiben von C++-Code produktiver machen kann. Wer die aktuelle Version der Entwicklungsumgebung noch nicht benutzt, kann sie hier laden. Hier einige kurze Beispiele für die Verbesserungen:
IntelliSense-Unterstützung für C++20.
  • Code-Analyse und Warnungen schon im Editor bevor der Code kompiliert wurde.
  • Der IntelliSense-Linter liefert sofortige Ergebnisse für die kritischsten Probleme, schon während man tippt. Derzeit konzentriert sich der Linter auf häufige C++-Typos, häufige Fehler wie arithmetische und Operator-Fehlanpassungen, Leistungsprobleme und Sicherheitsprobleme wie Probleme mit Zeigerarithmetik.
  • Mit Hilfe der neuen Template IntelliSense Bar in Visual Studio 2019 können Sie der IDE mitteilen, wie Ihr Template verwendet werden soll, und erhalten auf der Grundlage dieser Typen vollständiges IntelliSense.
  • Microsoft hat in Visual Studio 2019 IntelliCode-Unterstützung für C++ hinzugefügt. IntelliCode verwendet maschinelles Lernen, um bessere Empfehlungen zur Codevervollständigung zu geben.
  • IntelliSense-Einfärbung und Verbesserungen der Quick Info. Es wurden Verbesserungen an den Benutzeroberflächen Quick Info, Parameter Help und Member List vorgenommen. Die auffälligste davon: Benutzeroberflächen sind jetzt vollständig im Stil des Editors eingefärbt.
  • Plattformunterstützung und Erweiterbarkeit. Dazu gehört die Möglichkeit, die IntelliSense-Engine mit einer CMake-Toolchain-Datei zu konfigurieren. Diese Toolchains können in den Code eingecheckt werden und jede Konfiguration kann eine einzigartige Toolchain haben.
  • Verbesserte Remote-IntelliSense indem automatisch System- und Bibliotheks-Header von der Remote-Maschine (oder WSL) heruntergeladen werden und diese verwendet werden, um IntelliSense mit den tatsächlichen Headern der Ziel-Maschine bereitzustellen.
Ausführlich betrachtet werden die Neuerungen in Will Buiks Blogbeitrag.


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