MongoDB 08.11.2017, 15:40 Uhr

MongoDB 3.6 erscheint im Dezember

MongoDB macht es in Zukunft einfacher, hoch-verfügbare Anwendungen zu entwickeln, die auf Änderungen an Daten in verteilten Systemen in Echtzeit reagieren. Die neue Version 3.6 soll Geschwindigkeit und Effizienz der Software-Entwicklung steigern, Datenanalysen beschleunigen und plattformunabhängig skalierbar sein.
Die neue Version 3.6 von MongoDB wird Anfang Dezember erwartet. Sie soll es in Zukunft einfacher machen, hoch-verfügbare Anwendungen zu entwickeln, die in Echtzeit auf Änderungen an Daten in verteilten Systemen reagieren. Dank neuer und verbesserter Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen wird es außerdem möglich, MongoDB auch in anspruchsvollsten Umgebungen und bei der Entwicklung von unternehmenskritischen Anwendungen einzusetzen.
Eliot Horowitz, CTO und Mitbegründer von MongoDB: „Das Ziel von MongoDB war es schon immer, Entwickler produktiver zu machen, indem wir ihnen die reibungsloseste Möglichkeit bieten, mit Daten zu arbeiten. Mit Weiterentwicklungen wie Change Streams und wiederholbare Schreibvorgänge bewältigt MongoDB 3.6 kritische Aufgaben auf der Datenbankschicht, die früher Zeit und Energie in Anspruch nahmen. Erweiterungen der Abfragesprache machen Array-Updates und Joins aussagekräftiger und neue Sicherheitsfeatures schränken die Möglichkeit ein, dass MongoDB-Instanzen irrtümlich aufgedeckt werden."
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
  • Change Streams versetzen Entwickler in die Lage, reaktive Web-, Mobile- und IoT-Anwendungen zu erstellen, die Datenänderungen in der Datenbank anzeigen, filtern und darauf reagieren können. Waren Entwickler früher dazu gezwungen, eigenen Anwendungscode zu schreiben, der die Datenbank regelmäßig nach Aktualisierungen fragt, automatisieren Change Streams diesen Prozess.
  • Wiederholbare Schreibvorgänge verlagern die Komplexität des Handlings von Systemausfällen von der Anwendung auf die Datenbank. Anstatt dass Entwickler benutzerdefinierten, clientseitigen Code implementieren müssen, um Netzwerkfehler während Updates zu behandeln, versucht MongoDB automatisch das Schreiben erneut.
  • Der MongoDB Compass, der es dem Benutzer ermöglicht, Datenbankschema leicht zu analysieren und zu verstehen, umfasst nun auch die automatische Vervollständigung von Abfragen, eine Abfragehistorie und Tabellenansichten.Für Benutzer, die auf der Suche nach weiteren Funktionen sind, bietet das neue Compass Plugin Framework die Möglichkeit, eigene Plugins zu erstellen und zu verteilen, um MongoDB Compass zu ihrem idealen Navigationswerkzeug zu machen. Die MongoDB Compass Community Edition stellt Entwicklern eine neue, kostenfreie GUI-Alternative zur MongoDB Shell zur Verfügung, die die neuesten Funktionen der Compass-Familie unterstützt.
MongoDB 3.6 macht es für Betriebsteams einfacher, massiv skalierbare, sichere und ständig verfügbare globale Anwendungen, die auf MongoDBs nativen verteilten Systemen basieren, zu implementieren und auszuführen. Zu den Neuerungen in diesem Zusammenhang gehören:
Der MongoDB Ops Manager, mit dem Anwender weltweit verteilte Cluster verwalten, optimieren und sichern können, verfügt jetzt über einen neuen Data Explorer, Real-Time Performance Panel und Performance Advisor. Mit Ops Manager 3.6 ist es für Ops-Teams einfacher denn je, die Datenbank-Performance in Echtzeit zu überprüfen und zu verbessern.
Dank Schema Governance mit JSON-Schema können Entwickler und Betriebsteams die Flexibilität des Dokumentenmodells mit echten Datenkonformitäts- und Validierungsfunktionen kombinieren, um genau den Grad an Kontrolle zu erreichen, der am besten zu ihrer Anwendung passt. Da die Schema-Validierung vollständig konfigurierbar ist, können Teams nur die kritischen Bereiche ihres Modells punktgenau validieren oder ein Projekt mit Data Governance entsprechend der Entwicklungsphase starten und während der Produktionsphase straffen. Somit können Teams von der einfachen Entwicklung des Dokumentenmodells profitieren und gleichzeitig die strenge Kontrolle der Datenverwaltung beibehalten, die für Anwendungen in regulierten Branchen von entscheidender Bedeutung ist.
MongoDB Atlas, das Database-as-a-Service-Angebot für MongoDB, bietet Nutzern Zugriff auf alle Kernfunktionen von MongoDB 3.6 und läuft auf allen großen öffentlichen Clouds – Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud Platform. MongoDB Atlas erfüllt den SOC2 Typ 1 Konformitätsstandard für Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit.
Die Cross Region Replication ermöglicht es darüber hinaus, dass sich die MongoDB Atlas-Cluster über mehrere Cloud-Provider-Regionen erstrecken, wodurch die kontinuierliche Verfügbarkeit bei geografischen Ausfällen gewährleistet ist und die Kundenzufriedenheit durch nutzernahe Datenlokalisierung optimiert wird.
Schnellere Analysen: Die Aggregations-Pipeline, die es Anwendern ermöglicht, Echtzeit-Analysen direkt in der Datenbank durchzuführen, wurde um aussagekräftigere Abfragen erweitert, die Unternehmen einen schnelleren Zugriff auf datengesteuerte Einblicke ermöglichen. Entwickler und Analysten können nun Abfragen schreiben, die Daten aus mehreren Kollektionen für komplexe Analysen kombinieren und gleichzeitig die Datenmenge, die in der BI-Schicht berechnet werden muss, stark reduzieren. Der MongoDBs BI Connector, der die Verwendung von MongoDB als Datenquelle in SQL-basierten Analyse- und Visualisierungstools ermöglicht, nutzt diese Verbesserungen, um eine höhere Leistung zu erzielen und mehr analytische Operationen nativ in die Datenbank zu verlagern. Anwender können den BI Connector nun auch direkt aus dem Ops Manager konfigurieren, ausrollen und überwachen. Durch diese Erweiterungen entfällt die Komplexität und Zeitverzögerung, die durch die Migration von Betriebsdaten auf dedizierte Analysesysteme entsteht.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mongodb.com/.



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