Microsoft Ignite 2021 03.03.2021, 10:17 Uhr

Azure Percept: ML und KI auf Edge-Geräten

Microsoft hat anlässlich der Ignite 2021 zahlreiche Neuigkeiten vorgestellt. Darunter auch Azure Percept, das Azure Machine Learning und KI auf Edge-Geräte mit geringer Rechenkapazität bringen soll.
Die Azure Percept-Plattform soll es vereinfachen, künstliche Intelligenz in Edge-Geräten einzusetzen. Zu den Geräten gehören ein Trusted Platform Module (Mitte), Azure Percept Audio (links) und Azure Percept Vision (rechts).
(Quelle: Microsoft.com )
Azure Percept soll Unternehmen bei der Entwicklung und Verwaltung von KI-Lösungen unterstützen, die direkt auf sogenannten Edge-Geräten laufen und dadurch den Einsatz beispielsweise in eigenen Rechenzentren oder Maschinenhallen ermöglichen sowie auch in Drohnen oder ähnlichen mobilen Plattformen. Als umfassende und sichere Plattform bestehend aus Services und Devices erlaubt Azure Percept unter anderem die Auswertung von Kamerabildern oder Tonaufnahmen auf Edge-Geräten mit geringer Rechenkapazität. Azure Percept ist ab sofort als Preview verfügbar.
Mit der Einführung von Azure Synapse Pathway können Unternehmen die Migration von Workloads auf Azure Synapse Analytics weiter vereinfachen und beschleunigen. Azure Synapse ist ein Analyse-Service, der die Datenintegration, Enterprise Data Warehousing und Big-Data-Analysen kombiniert.
Für Azure Purview, einen Data-Governance-Service, sind mehrere Updates verfügbar. Sie sollen Anwendern die Zuordnung und Kontrolle von Unternehmensdaten erleichtern, egal wo sie gespeichert sind: ob auf den eigenen Servern, in Multi-Cloud-Umgebungen oder als Software-as-a-Service (SaaS).
Azure Arc unterstützt jetzt Azure Machine Learning und ermöglicht so maschinelles Lernen auch in hybriden Cloud-Umgebungen. Kunden können sich ab sofort für die Preview anmelden.
Azure Communication Services interagiert jetzt mit Microsoft Teams. Unternehmen erhalten damit eine verwaltete Plattform für ihre interne und externe Kommunikation. Der Dienst soll in den kommenden Wochen allgemein verfügbar werden.
Im Bereich der digitalen Sicherheit verfolgt Microsoft einen integrierten, durchgängigen Ansatz, der innovative Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung einbezieht. Anlässlich der Ignite wurden Erweiterungen angekündigt, die Anwender und Organisationen beim Schutz ihrer Geräte und Backend-Systeme besser unterstützen sollen:
  • Die passwortlose Authentifizierung in Azure Active Directory ist jetzt allgemein verfügbar. Unternehmen können so eine nahtlose und sichere Anmeldung für ihre Services bereitstellen. Beschäftigte müssen keine Passwörter mehr eingeben, um sich anzumelden und auf Daten zuzugreifen.
  • Mit der neuen Bedrohungsanalyse in Microsoft 365 Defender und Secured-Core für Windows Server und Edge-Geräte wird der Schutz vor aktuellen und neuen Schwachstellen auf Firmware-Ebene verbessert.
  • Microsoft Teams bietet künftig eine zusätzliche Option für den Schutz sensibler Gespräche. Demnächst soll Microsoft Teams zusätzlich zur bisherigen Verschlüsselung auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für 1:1-Teams-Anrufe unterstützen.


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