Atlassian 16.04.2020, 10:03 Uhr

Workspaces für die Bitbucket Cloud

Die Bitbucket Cloud hat über 12 Millionen registrierte Benutzer und 2 Millionen Teams. Die neuen Workspaces sollen die Teamarbeit einfacher machen, übersichtlicher und leichter zu skalieren sein.
(Quelle: bitbucket.org/blog/introducing-workspaces )
Atlassian hat erkannt, dass Projekte heute anders aufgebaut werden. Teams arbeiten häufig nicht mehr an einem einzigen monolithischen Repository. In der Welt des Aufbaus moderner Cloud-Dienste haben Teams häufig viele Repositorys (einige Bibliotheken, einige Mikrodienste, einige Front-End-Anwendungen). Mit dieser neuen Arbeitsweise brauchen Teams eine kohärente Möglichkeit, die Entwicklung in der gesamten Organisation zu betrachten und zu verwalten. Atlassian hat dies zum Anlass genommen, ein neues Modell der Zusammenarbeit namens "Workspaces" vorzustellen.
Bislang gibt es in Bitbucket mehrere Hürden für die Sichtbarkeit in einer ganzen Organisation, schreibt Atlassian-Mitarbeiterin Denise Chan in diesem Blogbeitrag. Wenn Admins mit der Arbeit in Bitbucket beginnen, müssen sie sich entscheiden, ob sie auf einem Benutzer- oder einem Team-Account aufbauen wollen. Das bedeutet, dass sich die Admins über die beiden Account-Typen informieren und sowohl die aktuelle Teamgröße als auch zukünftiges Wachstum berücksichtigen müssen, denn es ist zwar möglich, aber es ist nicht nahtlos, von einem zum anderen zu wechseln. Bei Arbeitsbereichen befindet sich jeder auf einem Kontotyp (einem Arbeitsbereich), der sowohl unabhängiges als auch kollaboratives Arbeiten unterstützt. Zudem ist es schwer zu erkennen, woran jedes einzelne Teammitglied arbeitet, da Beiträge oft individuell zu ausgewählten Repositories hinzugefügt werden. Mit dem neuen Modell der Workspaces, so betont Chan, ist jeder ein Mitglied desselben Arbeitsbereichs, so dass die Sichtbarkeit erhöht wird und alle in der Lage sind, über die gesamte Organisation hinweg zu sehen.
Aus diesem Grund hat Atlassian sein Benutzer- und Team-Account-Modell vereinheitlicht. In Workspaces werden alle Repositorys, Benutzer und Gruppen in einem zentralen Bereich untergebracht. Workspaces sind elastisch, wachsen mit dem Team, unterstützen Tausende von Benutzern oder bleiben so klein, wie nötig, bis hin zu einem einzelnen Benutzer. Das Ziel ist es, Teams zu ermöglichen, andere leichter zur Zusammenarbeit an Repositories einzuladen, den Zugriff auf Repositories zu überwachen und zu kontrollieren und Anwendungen von Drittanbietern zu verwalten. Letztendlich, so Chan, erhalten Admins die nötige Sichtbarkeit, um klarere Rahmenbedingungen zu setzen, was wiederum die Benutzer in die Lage versetzt, unabhängiger zu arbeiten und Qualitätscode schneller zu liefern.
Mehr dazu lesen Sie im Blogbeitrag von Denise Chan.


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