WEBCON 15.02.2024, 11:46 Uhr

Studie: State of Low Code 2024

In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Opinion Matters hat WEBCON die Studie State of Low Code 2024 erstellt.
(Quelle: webcon.com)
Die Studie zeigt, dass die aktuelle Zahl der mit Hilfe von Low Code entwickelten Anwendungen bei weitem nicht ausreicht, um die Nachfrage im Zuge von Digitalisierungsoffensiven zu decken. Noch immer ist dabei die mangelnde Kollaboration zwischen unternehmenseigener IT und Citizen Developern die größte Schwachstelle.
Die Studie zeigt, dass 36 Prozent der Unternehmen aktuell pro Jahr vier bis zehn IT-Anwendungen ausliefern, weitere 36 Prozent liefern elf bis 20 neue Applikationen aus. Das reicht jedoch bei weitem nicht aus, um die Nachfrage nach nützlichen IT-Anwendungen zu decken – 77 Prozent sehen hier Verbesserungsbedarf bei der unternehmenseigenen IT.
Low Code hat die Erprobungsphase in den meisten Unternehmen lange hinter sich gelassen: 63 Prozent der Unternehmen haben zwei oder drei Low-Code-Plattformen im Einsatz – die darauf entwickelten Anwendungen sind für 87 Prozent der Befragten kritisch für den Geschäftserfolg.
Die meistgenannten Vorteile der Low-Code-Anwendungsentwicklung sind dabei:
  • Günstigere Entwicklung und Auslieferung: 82 Prozent.
  • Schnellere Auslieferung: 89 Prozent.
  • Anwendungen sind besser auf Business Needs zugeschnitten: 82 Prozent.
  • Höhere Flexibilität bei der Nutzung, leichter zu verändern: 83 Prozent.
Philipp Erdkönig, Consultant bei WEBCON: "Die Studie zeigt sehr gut, wie wichtig die Anpassbarkeit von Anwendungen ist: 49 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass neue Anwendungen bereits nach einem Jahr nicht mehr alle Nutzeranforderungen erfüllen. Mit Low-Code-Plattformen erfüllen diese die Anforderung der Flexibilität viel besser als Standardsoftware (80,5 Prozent) aber auch als individualprogrammierte Anwendungen (82,2 Prozent)."
84 Prozent aller Befragten gehen deshalb davon aus, dass Low-Code-Plattformen für die Anwendungsentwicklung in den nächsten Jahren noch wichtiger werden – 42 Prozent sagen sogar, dass ihre Wichtigkeit signifikant steigen wird.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.webcon.com/de.


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