Hazelcast 14.09.2020, 09:28 Uhr

Hazelcast IMDG jetzt mit SQL-Unterstützung

Hazelcast hat eine neue Hauptfunktion und eine Reihe von Verbesserungen ihres In-Memory Data Grid Hazelcast IMDG vorgestellt.
(Quelle: hazelcast.com )
Zur Ergänzung der bestehenden APIs für Sprachen wie Java, .NET, Node.js, Python, C++ und Go bietet Hazelcast IMDG jetzt auch SQL-Unterstützung an. Durch diese neue Funktion in Hazelcast IMDG können Digital Integration Hubs jetzt auch Daten über eine gemeinsame und bekannte API abrufen. Die Verwendung von Indizes für schnellere Abfragen sowie die Möglichkeit, Ergebnisse nach Attributen zu filtern, erweitern die bisher beschränkte Schlüssel-Abfragefunktion (query-by-key) der zugrundeliegenden schlüsselbasierten Datenspeicherung von Hazelcast IMDG.
In dieser Version führt Hazelcast parallele Partitionsmigration ein. Dies soll den Cluster-Ausgleich beschleunigen und die Zeit des suboptimalen Zustands um circa den Faktor Zehn verkürzen. Wenn zum Beispiel ein Netzwerk einen Knoten in einem 10-Knoten-Cluster abtrennt, der vier Terabyte Daten speichert, kann Hazelcast IMDG den Partitionsausgleich in etwa 2 Minuten abschließen, während vorher dafür mindestens 33 Minuten erforderlich gewesen wären.
Zur weiteren Senkung von Ausfallzeiten verbessert Hazelcast IMDG die Erkennung partieller Netzwerkfehler durch die Implementierung des Bron-Kerbosch-Algorithmus. Dies verbessert die Hochverfügbarkeit in Szenarien, in denen ein Hazelcast-IMDG-Cluster nach schwer zu erkennenden Szenarien von Netzwerkfehlern wiederhergestellt werden muss.
Hazelcast bietet jetzt auch eine erstklassige, sofort einsatzbereite Unterstützung für das häufig genutzte Authentifizierungsprotokoll Kerberos. Die Integration der Kerberos-Unterstützung in Hazelcast IMDG verringert die mit manueller Integration verbundene Zeit sowie die Risiken beträchtlich. Das Kerberos-Protokoll ergänzt die Sicherheitsfunktionen von Hazelcast IMDG Enterprise.
Durch die Entwicklungskooperation mit Intel optimiert Hazelcast seine Plattform kontinuierlich weiter und kann so die Vorteile der Optane-DC-Persistent-Memory-Module von Intel voll ausschöpfen. Hazelcast sagt, man habe Optionen zur Leistungsoptimierung hinzugefügt, mit denen der Durchsatz des Systems um 50 Prozent erhöht werden kann. In ausgewählten Anwendungsfällen ließen sich so für die Hälfte der Kosten nahezu RAM-ähnliche Geschwindigkeiten erreichen.


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