GitLab 26.05.2020, 11:37 Uhr

DevSecOps-Plattform in Version 13.0 fertig

Die Anwendung für den DevOps-Lebenszyklus GitLab hat Version 13.0 seiner DevSecOps-Plattform freigegeben. Sie ermöglicht es Organisationen, sich effizienter an aktuelle Situationen anzupassen sowie auf neue und dynamische Geschäftsherausforderungen zu reagieren.
(Quelle: gitlab.com )
Mit Version 13.0 fügt GitLab neue entwicklungs-, planungs-, analyse-, betriebs- und sicherheitsrelevante Funktionen hinzu, wie zum Beispiel Epics-Hierarchien in Roadmaps, Zusammenarbeit beim Design und Schwachstellen-Management. Damit können Unternehmen Engpässe und Verschwendung erkennen, Funktionssilos aufbrechen und sich auf das Angebot ihres unternehmerischen Mehrwerts konzentrieren, ohne dabei Einbußen in puncto Sicherheit oder Compliance zu riskieren. Außerdem macht diese Version Gitaly-Cluster allgemein verfügbar. Dies garantiert, dass der Git-Repository-Speicher eine ständig aktuelle Replik bereithält, auf die im Falle eines Ausfalls zurückgegriffen werden kann. Zudem wurde die Auto-DevOps-Funktion erweitert, was die Anbindung an Amazon Web Services (AWS) jetzt noch einfacher macht.
Scott Williamson, Executive Vice President of Product bei GitLab: "Die Version 13.0 ist ein wichtiger Meilenstein für uns: So können wir unseren Kunden eine noch ausgereiftere durchgängige DevSecOps-Lösung bieten, die effizient und sicher auf die besonderen geschäftlichen Herausforderungen von heute reagiert."
Verbessert wurden in Version 13.0 unter anderem die Quellcode-Verwaltung (SCM = Source Code Management) und die kontinuierliche Integration (CI). Die Gesamtanwendung unterstützt Unternehmen dabei, Agilität, Zusammenarbeit sowie Sicherheit und Compliance zu verbessern. Zusammen mit seiner ständig wachsenden Community an Vertriebs- und Technologiepartnern hilft GitLab Unternehmen resilienter, reaktionsfähiger und schneller zu werden.
Mit Value Stream Management können Nutzer Engpässe und Verschwendung schneller erkennen. Dies erlaubt Unternehmen jetzt, die Funktion auf ihre spezifischen Arbeitsabläufe abzustimmen. Eine visuelle Darstellung der Value-Stream-Analyse soll dieses Werkzeug bald ergänzen.
Requirements Managment: Mit der seit Version 12.10 vorhandenen Funktion können Benutzer nun spezifische Anforderungen für Nutzer-Anwendungen erstellen und verwalten. GitLab wird diese Funktionen mit zusätzlicher Rückverfolgbarkeit zwischen den Anforderungen weiterentwickeln, um Vollständigkeit und Compliance nachvollziehbar zu gestalten.
Release-Management: Bietet Benutzern einen nahtlosen Workflow für die Verwaltung ihrer Software-Versionen. Dazu gehören insbesondere visuelle Queues für Release-Manager, mit denen aus Compliance-Gründen die Vollständigkeit und die Rückverfolgbarkeit aller Artefakte gewährleistet werden.
Feature-Flags: Damit können Entwickler bestimmte Funktionen dynamisch ein- und ausschalten, um die gewünschte Wirkung zu testen. Mit Hilfe von "Progressive Delivery" kann so die Zeit zum Release verkürzt werden. Für die kommenden Versionen sind auch die folgenden neuen Funktionen geplant: A/B-Tests auf der Grundlage von Feature-Flags, die Erstellung von Feature-Flags aus Merge Requests und Filterung von Feature-Flags nach Status.
Zu den neuen und geplanten Zusammenarbeits- und Berichtsfunktionen gehören:
  • Dashboards: Das Operations-Dashboard ist durch mehrere Variablen jetzt besser anpassbar, und die Sicherheits-Dashboards sind zur besseren Zusammenarbeit für externe Anwender exportierbar. Für spätere Versionen sind Kubernetes-Cluster im Dashboard geplant, sodass alle verwendeten Cluster und Pods auf einen Blick gesehen werden können.
  • Infrastructure as Code: Gitlabs umfassende Quellenverwaltungs- und CI-Fähigkeiten haben Operations-Teams, die den Infrastructure-as-Code-Workflow nutzen, überzeugt. GitLab bietet eine bessere native Integration mit Kubernetes und HashiCorp Terraform und wird weiterhin erstklassige Möglichkeiten zur Beschreibung der Infrastruktur als Code entwickeln.
  • Design-Management: GitLab hat das Design-Management in die freie Core-Edition verlagert und erkennt dadurch Benutzer, die Produkte entwerfen, als individuelle Mitwirkende [Contributors] an.
  • Alarm- und Störfallmanagement: Ermöglicht es DevOps-Organisationen, die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Operations-Teams klar zu fördern, indem sie ihre bestehenden Überwachungswarnungen an GitLab weiterleiten. So können vor dem Hintergrund der Entwicklungsaktivitäten die Alarmmeldungen sortiert und Vorfälle gelöst werden.
Die GitLab-Version 13.0 ist seit dem 22. Mai verfügbar. Genaue Anweisungen für die Aktualisierung einer selbst gehosteten Instanz finden Sie unter http://about.gitlab.com/update. GitLab.com wird automatisch von GitLab aktualisiert. Weitere Informationen zu den Funktionen und Möglichkeiten der GitLab-Version 13.0 finden Sie in diesem Video-Überblick.


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