Austrian Blockchain Center 17.01.2019, 09:48 Uhr

2./3. April: Internationale Blockchain-Konferenz in Wien

Das COMET Zentrum Austrian Blockchain Center (ABC) bezeichnet sich selbst als "das weltweit größte Kompetenzzentrum", und hat ich zur Aufgabe gemacht hat, Blockchain-basierte Anwendungen wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der  BlockExpo GmbH lädt das ABC am 2. und 3. April zur ersten internationalen Blockchain Konferenz nach Wien.
„Für das ABC wird die Konferenz die Auftaktveranstaltung sein, um einem breiten Publikum unser Forschungsprogramm vorzustellen. Ein Teil des Konferenzprogramms widmet sich daher ganz der Anwendung wissenschaftlicher Lösungen auf reale Geschäftsprobleme“, sagt ABC Leiter Alfred Taudes, der an der WU auch das Forschungsinstitut für Kryptoökonomie leitet.
Über 80 nationale und internationale Referentinnen und Referenten sollen auf der Konferenz das Potenzial und die tatsächlichen Anwendungen der Blockchain aufzeigen und erklären, wie diese Technologie dabei unterstützen kann, die unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Ausgewählte österreichische Unternehmen, Start-ups, Projekte und Pioniere beteiligen sich an der Konferenz. Zusätzlich zur heimischen Landschaft erhalten bis zu 40 Aussteller aus der ganzen Welt die Möglichkeit, sich vor Ort zu präsentieren. Die Auswahl der teilnehmenden Unternehmen erfolgt anhand hoher Qualitätsmerkmale. Diese müssen zum Beispiel ein funktionierendes Produkt oder solide wirtschaftliche Grundlagen vorweisen können. Damit werden Qualität und Professionalität garantiert. In mehreren Workshops können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen erweitern. Alfred Taudes erklärt: „Österreich zählt zu jenen Ländern, die sehr offen für Digitalisierung und neue Technologien sind. Wir freuen uns daher darauf, so eine große Konferenz in und für Österreich zu organisieren. Das verschafft unserem Land in der Community zusätzliche internationale Aufmerksamkeit“.
Mit dem COMET Zentrum (Competence Center for Excellent Technologies) Austrian Blockchain Center sollen die umfassenden interdisziplinären Kompetenzen im Bereich der Grundlagen und der Anwendung von Blockchain-Technologien nun an einer Adresse gebündelt werden. Am ABC sind 21 wissenschaftliche Einrichtungen, 54 Unternehmen und 17 assoziierte Mitwirkende beteiligt, darunter 16 internationale Institutionen/Unternehmen. Zu den Forschungsschwerpunkten des Zentrums gehören Industrie 4.0/Internet of Things, die Finanz-, Energie- und Logistikbranche sowie Anwendungen im öffentlichen Bereich und in der Verwaltung. Ziel des ABCs ist die wissenschaftlich fundierte (Weiter-)Entwicklung von Anwendungen auf Basis von Blockchain-Technologien. Diese neuen Anwendungen und Geschäftsmodelle, die aus der Zusammenarbeit zwischen etablierten Akteurinnen und Akteuren, innovativen Start-ups und führenden Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen entstehen, werden der Schlüssel für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sein. Sie sollen auch dazu beitragen, Österreich als eines der innovativsten Länder Europas zu etablieren. Die vielfältigen F&E-Themen des Zentrums werden in fünf Bereiche gegliedert, die sich auf wirtschaftliche, technologische, anwendungsbezogene sowie politische und rechtliche Fragestellungen konzentrieren. Das ABC arbeitet mit den bereits bestehenden COMET-Zentren CDP, SBA Research sowie internationalen Blockchain-Initiativen eng zusammen.
Der ANON (Autonomous New Open Network) Blockchain Summit Austria unter dem Titel "Real Life Applications of Blockchain" ist die erste internationale Blockchain-Konferenz in Österreich. Sie soll dazu beitragen, Wien als europäisches Zentrum des technologischen Fortschritts zu positionieren. Der Schwerpunkt liegt auf dem Nutzen von Blockchain Technologie für Wirtschaft und Gesellschaft.
Langfristig ist es das Ziel, den ANON - Blockchain Summit als hochwertige Blockchain Konferenz in Europa zu etablieren und die Weichen für zukünftige Konferenzen in diesem Bereich zu stellen. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Förderung des Diskurses zwischen öffentlichem und wirtschaftlichem Sektor, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Technologie - auch Start-ups, Regierungsstellen und interessierten Investorinnen und Investoren wird eine Plattform gegeben, um ihre Anliegen zu kommunizieren und die Zusammenarbeit zu erleichtern.


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