31.03.2005, 00:00 Uhr

Service Pack 1 für Windows Server 2003 verfügbar

Das Update soll den Microsoft-Server sicherer machen.
Das erste größere Update für den Microsoft-Server steht ab sofort bei Microsoft zum Herunterladen zur Verfügung. Das Service Pack bietet eine Reihe neuer Sicherheitsfunktion. Dazu gehört ein Assistent, der mit genauen Anleitungen hilft, die Angriffsfläche des Servers zu reduzieren. Eine so genannte Sicherheits-Update-Konfiguration soll den Server vor dem ersten Start und bei der Installation von Sicherheits-Updates von Windows Update vor Risiken schützen.

Ein anderes Merkmal nennt sich "Verhinderung der Datenausführung". Die unter diesem Namen vereinten Hardware- und Software-Technologien schützen den Arbeitsspeichers mithilfe zusätzliche Überprüfungen vor dem Ausführen von gefährlichem Code. Das SP1 erweitert diese Funktionen.

Bei einer Neuinstallationen von Windows Server 2003 mit SP1 aktiviert das Service Pack die Windows-Firewall nun automatisch. Bei der Aktualisierung einer bestehenden Server-Installationen dagegen wird die Windows-Firewall nicht selbständig aktiviert, um die Stabilität bestehender Konfigurationen nicht zu beeinträchtigen und Kompatibilitätsprobleme auf dem Server zu vermeiden.

Außerdem aktualisiert SP1 den RPC-Dienst (Remote Procedure Call), so dass RPC-Schnittstellen nun sicher sein sollen.

Benutzer können jetzt bei der Anmeldung an WebDAV-Servern für den Remotezugriff auf Dateien sicher sein, dass ihre Kennwörter verschlüsselt übermittelt werden. Verschiedene Merkmale sollen nun außerdem verständlicher und einheitlicher sein, so etwa die Eingabeaufforderungen für Downloads, E-Mail-Anlagen, die Ausführung von Shell-Prozessen und die Installation von Programmen.

In wenigen Wochen soll Windows Server 2003 Service Pack 1 auch als CD-ROM verfügbar sein.

Info:
http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/technologien/sp1/default.mspx



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