Fraunhofer IOSB 28.11.2017, 13:51 Uhr

Das SensorThings API sorgt für Verständigung


Das Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT) vernetzt zunehmend Geräte wie Sensoren und Aktoren. Für echten Nutzen muss dabei zum reinen Datenaustausch eine semantische Ebene hinzukommen.
Das Internet der Dinge sorgt für eine Vernetzung unterschiedlicher Geräte Foto: www.pexels.com
Erst eine semantische Ebene der Verständigung ermöglicht es IoT-Systemen, die ausgetauschten Informationen zu verstehen und zu verwenden. Genau dies unterstützt die Open-Source-Software SensorThingsServer, die am Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB entwickelt wurde.

Der SensorThingsServer implementiert den offenen Standard SensorThings API und ermöglicht so, Geräte im Internet der Dinge zu überwachen, zu steuern und Systeme zu skalieren.

Das SensorThings API ist ein vom Open Geospatial Consortium (OGC) entwickeltes API zum Management von Sensoren und Aktoren im Internet of Things (IoT). Während IoT-Netzwerkprotokolle wie MQTT und HTTP die Fähigkeit verschiedener IoT-Systeme zum Informationsaustausch ansprechen, adressiert SensorThings API die Fähigkeit verschiedener IoT-Systeme, die ausgetauschten Informationen zu verwenden und zu verstehen.

Um Sensoren und Aktoren zu steuern, muss das SensorThings API auf einem Server so implementiert sein, dass die Verwendung mit Webdiensten (zum Beispiel Amazon Web Services) und mit lokaler Serverhardware möglich ist. Eine solche Implementierung hat das Fraunhofer IOSB zur Skalierung seiner Arbeit für das Industrial Internet of Things (IIoT) aufgebaut und für die öffentliche Nutzung freigegeben: Der Fraunhofer IOSB SensorThingsServer ist unter der GNU Lesser General Public License 3.0 lizenziert und auf GitHub frei zugänglich (https://github.com/FraunhoferIOSB/SensorThingsServer).

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