American Chamber of Commerce (AmCham) 12.01.2021, 11:53 Uhr

Female Founders Award: Bewerbungsphase gestartet

Ab sofort können sich erfolgreiche Gründerinnen aus Deutschland und den USA wieder für den AmCham Germany Female Founders Award bewerben, der am 27. April 2021 im Rahmen des "Transatlantic Evening" verliehen wird.
Gewinnerinnen 2019
(Quelle: Photo Copyright: Jan Zappner/Raum11, amcham.de )
Mit dem Female Founders Award zeichnet AmCham Germany Gründerinnen mit innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen im transatlantischen Raum aus. Dabei setzt der Award ein Zeichen für weibliches Unternehmertum und die transatlantische Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Nominierungen können hier bis zum 7. März 2021 eingereicht werden. Die Gründerinnen können selbst eine Bewerbung einreichen oder von Unternehmen oder Einzelpersonen nominiert werden. Die zwei Siegerinnen erhalten eine freie Mitgliedschaft für ein Jahr und werden Teil des transatlantischen Netzwerks von AmCham Germany.
Nach folgenden Auswahlkriterien will die Jury die Bewerbungen bewerten:
  • (Mit-)Gründerin eines Start-ups (innovative Technologie oder Geschäftsmodell).
  • Das Start-up ist bereits seit zwei bis fünf Jahren erfolgreich am Markt (nicht länger als zehn Jahre).
  • Der Erfolg zeigt sich in der Zahl der Kunden/Nutzer und der Sichtbarkeit des Unternehmens.
  • Solide Finanzierung.
  • Erfolgreiche Entwicklung von Umsatz und Marktanteil.
"Der Female Founders Award wurde erfunden, um ihn überflüssig zu machen", sagt Torsten Oltmanns, Vorsitzender des AmCham Germany Chapters Berlin-Brandenburg und Mitglied der Award-Jury. "Es ist richtig und wichtig, dass für Gründerinnen und Gründer dieselben Bedingungen gelten. Solange das noch nicht so ist, trägt unser Award dazu bei, Gründerinnen zu bestärken und das Wissen um ihre guten Lösungen und erfolgreichen Geschäfte zu verbreiten", so Oltmanns. Deutschland brauche mehr Gründerinnen und sei in diesem Punkt den USA erstaunlich ähnlich: Auch im Mutterland von Start-ups und Silicon Valley würden weniger Frauen Unternehmen gründen. "Sie sind aber, wenn sie es tun, erfolgreicher und profitabler", erklärt Oltmanns.
Insbesondere im Bereich Technologie ist der Anteil der Gründerinnen besonders niedrig, weiß Andreas Schwaiger, Vizepräsident von AmCham Germany und Geschäftsführer bei Texas Instruments Deutschland. "Ein Grund dafür ist, dass sich leider immer noch viel zu wenig junge Frauen für einen MINT-Beruf entscheiden. Dadurch fehlen Vorbilder", ergänzt er. Auch Michelle Skodowski, eine der Gewinnerinnen des Female Founders Award 2019, betont die Bedeutung weiblicher Vorbilder und ergänzt: "Mit dem Female Founders Award setzt AmCham Germany ein Zeichen und begeistert Frauen für das Thema Gründen. Die Mitgliedschaft in diesem transatlantischen Verband ermöglicht es mir, mich mit anderen erfolgreichen und mutigen Frauen auszutauschen und mir ein Netzwerk aufzubauen. Das ist großartig."

Das könnte Sie auch interessieren