Configuration Management 18.05.2020, 00:00 Uhr

Puppet, Ansible, Chef

Configuration-Management-Werkzeuge bilden den Zwischenschritt zwischen manueller Installation auf Servern und einer vollkommenen Automatisierung der Infrastruktur.
(Quelle: Autor)
Wer mit unterschiedlichen Betriebssystemen gearbeitet hat, weiß auch, dass es unmöglich ist, ein Installationsskript zu schreiben, das auf allen Betriebssystemen läuft. Nicht nur sind Windows und Linux offensichtlich unterschiedliche Welten, auch die verschiedenen Linux-Distributionen unterscheiden sich voneinander. Wer etwa auf einer Standardinstallation von Ubuntu versucht, Pakete mit yum zu installieren, beißt sich die Zähne aus.
Klar können Unterschiede auf Betriebssystemebene in Skripten mit if/then/else gelöst werden, im Sinne von „Wenn Distribution Ubuntu, dann apt, sonst yum.“ Das geht dann so lange gut, bis ein weiteres Paketmanagementsystem auf den Plan tritt, wie zum Beispiel dnf bei Fedora. Natürlich kann man hier mit verschachtelten ifs und elses oder gar mit switch-Statements argumentieren, aber das resultierende Ergebnis ist in jedem Fall komplex und muss gewartet werden. Eine komplette Installation mit Skripten zu versehen ist zwar möglich, aber auf Dauer aufwendig und nervenaufreibend.

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